�ber eine neue Darstellungsmethode f�r Amide substituierter Malon- und Acetessigs�uren

Hans Meyer
1907 Chemical Monthly  
Nach meinen frtiher mitgeteilten Beobachtungen * gelingt es, aus den betreffenden Methylestern Dimethyl-, Methylttthylsowie Methylbenzylmalonamid darzustellen und auch Dimethylund Methyl~.thylacetessigs~ureamid k6nnen mittels wtisserigen Ammoniaks leicht g e w o n n e n werden. Ftir die Darstellung symmetrisch substituierter Malonamide, von der A_thylreihe angefangen, ist man dagegen auf den U m w e g tiber das Chlorid angewiesen, und andere als die genannten Dialkylacetessig-s~iureamide zu
more » ... iten fehlt tiberhaupt bis jetzt die Methode. Wie im folgenden gezeigt werden wird, gelingt nun abet speziell die Herstellung letzterer Substanzen vermittels des Kunstgriffes, die Einftihrung des zweiten Alkylrestes in das Molektil der in jedem Falle leicht zug~nglichen Monoalkylacet-essigs~iureamide nachtriiglich vorzunehmen. So wird beispielsweise Di/ithylacetessigs~iureamid durch Behandeln von Mono~tthylacetessigester mit Ammoniak, Isolieren des entstandenen Produktes und Kochen desselben mit Natrium/ithylatlSsung und Jod~ithyl in 80prozentiger Ausbeute erhalten. Man kann auch, was nafftrlich praktisch nie in Frage kommt, vom nicht substituierten Acetessigs/iureamid ausgehen.
doi:10.1007/bf01525753 fatcat:czftlqlcx5b3xb74vyzzvpasfy