XXV. Anecdota Hippocratea

Robert Fuchs
1899 Philologus (Berlin)  
Die Epistula Yindiciani ad Gaium (oder Pentadium) nepotem suum und der codex Dresdensis Dc 185. Im Jahre 1894 beschenkte uns Valentin Roses Fleiß mit des Theodoras Priscianus Euporistis, 3 Bücher. Dem schon iy 2 Jahr vorher abgeschlossenen Werke sind verschiedene Schriften angeschlossen, außer des Pseudo-Theodorus de vesicae vitiis, den Pseudo-Theodoreischen Additamentis, den Additamentis codicis Barberiniani ex Pseudo-Plinio, dem Antidotario Bruxellensi I et II und anderen kleineren Schriften
more » ... leineren Schriften u. a. auch Vindicianea, nämlich des Vindicianus Afer gynaecia quae vocatur, die epitoma uberior altera aus demselben Schriftsteller und die epistula ad Pentadium, überschrieben 'Vindicianus Pentadio nepoti suo salutem.' Der Brief findet sich auf S. 485-492. In meiner Besprechung des Roseschen Werkes (Wochenschrift für klassische Philologie 1894, Nr. 51, Sp. 1399 ff.) sagte ich: 'Die Epistula Vindiciani ist mit besonderer Liebe behandelt'. Bei dem jüngst erfolgten Studium des Briefes fand ich für dieses wohlwollende Urteil nur noch mehr Gründe als damals. Der reichhaltige Apparat ist sehr sorgfältig gearbeitet, und die Vergleichung von 7 Hand schriften [C(asin.), U(psal.), (S.) G(all.), P(aris.), b = Bruxellensis, V(atic.) und a = S. Gall. 762] bei einer so kurzen Schrift genügt weitgehenden Ansprüchen.
doi:10.1524/phil.1899.58.14.407 fatcat:o5ro7nhdt5bqrniyozilrxlx4q