Gebrauchsgegenstände

C. Mai, A. Juckenack, A. Oelker
1902 European Food Research and Technology  
5. Jahrgang 15. Marz 19oz.] R e fer a t e. --Metalliegirungen und Metallgerlithe. 277 wirkung einer etwa 20 % -igen Weilmiiureliisung aussetzt, hierauf etwa 36 Stunden mi~ einer 10% -igen Ammoniakl0sung auf 40--50 o erhitzt und der so erhaltenen klaren L~isung dann 40 %-ige Salzs/ture zusetzt. Die in Form eines Breies ausgesehiedenen Eiweissstoffe werden durch Pressen yon der Lunge befreit und darauf bei einer Temperatur yon 900 getroeknet. Eberwein und Diefenbach in Bensheim: Verfahren zur
more » ... : Verfahren zur Darstellung eines Bluteisenpr/i.parates. D.R.P. 119249 yore 27. Mai 1899. --Patentbl. 1901, 22, 614. Defibrinirtes Blur wird yon einem grossen Theile seines Serums befreit, mit sliurefreien Eisensalz]ssangen versetzt, das Gemisch durch Alkohol ausgefiillt und der unl0sliche Rliekstand ausgepresst, getrocknet und gepulvert. Chemische Fabrik auf Aktien (vocm. E. Schering) in Berlin: Verfahren zur Darstellung yon Tannin-Formaldehydeiweissverbindungen. D.Ii.P. 122098 vom 3. Oktober 1897. --Patentbl. 1901, 22, 1094. LS.sst man Formaldehyd auf EiweisskSrper, z.B. auf Albumin, Albumose, Kasein, Fibrin, einwirken, so erhiflt man wasserunl~isliche Formaldehydeiweissverbindungen, dis wahrscheinlieh als Anhydroformaldehydeiweissk(irper aufzufassen sind. Es wurde nun gefunden, dass diese unl6sliehen Formaldehyd~iweissk0rper im Stande sind, sich mit Tannin zu verbinden. Es gesehieht dies z. B. beim Kochen der pulverflirmigen Formaldehydverbindungen wie Formaldehydalbumin, -kase'in, -albumose, -fibrin, mit wlisseriger TanninlSsung. Es entstehen tanninhaltige, unl6sliche pulperfSrmige K6rper, aus denen das Tannin sich nicht mehr auswaschen l~tsst. Aueh dureh Situren wird das Tannin vicht daraus abgespalten, wohl aber durch verdlinnte SodalSsung. Die beschriebenen Tanlain-Formaldehydeiweissverbindungen sollen als Darmadstringentien Verwendung finden. A. OeOter.
doi:10.1007/bf02508172 fatcat:cvaohlapqnbbdfbgtkk4gth5ma