Zur Instandsetzung und Umnutzung von "Haus Mühlegg". St. Georgen, Mühlstraße 1

Monika Loddenkemper, Marianne Wucher, Denkmalpflege In Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt Der Landesdenkmalpflege
2014
Einleitung 1913 wurde das so genannte Haus "Mühlegg" mitten in St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) an der Ecke Mühlstraße/Bahnhofstraße errichtet. Bauherr war der St. Georgener Uhrenfabrikant Christian Baeuerle mit seiner Frau Hermine. Als Architekt ist Alfred Haas, ein Vetter von Hermine Baeuerle, geborene Haas, überliefert. Das repräsentative Villengebäude steht in exponierter Ecklage frei auf einem großen, leicht abfallenden Gartengrundstück mit altem Baumbestand. Das Haus ist eingeschossig
more » ... s ist eingeschossig und fällt durch sein mächtiges Dach auf (Abb. 2 u. 3). Dazu gehören ein großer Garten mit gleichzeitig entstandenem Gartenhäuschen auf fast quadratischem Grundriss, eine kleine als "Schäferin" bezeichne-te Steinskulptur sowie ein Wasserbecken mit einem Pelikan aus Kalkstein (Abb. 4). Die Skulpturen schuf der Bildhauer Emil Aurelius, Bruder des Bauherrn Christian Baeuerle. Das gesamte Gelände ist von einer Sandsteinquadermauer mit schlichtem Metallgeländer umfasst. Alle diese einzelnen Elemente -das Hauptgebäude, der typologisch zum Landhaus gehörende Garten, der kleine Wirtschaftsbau, das gestaltete Wasserbassin im Garten und die Grundstückseinfassung -bilden eine "Sachgesamtheit" im Sinne des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes. Beschreibung Bestimmt wird das eingeschossige villenartige Gebäude vor allem durch sein mächtiges -an 214 1 "Haus Mühlegg" in St. Georgen, Südwestansicht von 1913.
doi:10.11588/nbdpfbw.2004.4.13031 fatcat:ybcocwl6zzhnhg2atiabt5w7k4