ANALYSE DES TRAVAUX ORIGINAUX

1911 Epilepsia  
THOFILE NEL SANGUE D'EPix.ET-ricr (Gazetta' medica italiana Torino 1907, Nr. 12). Bekanntlich gibt es unter den roten Blutkbrperchen auch normalerweise sowohl erythrophilc als cyanophile Erythrocyten. Doch weil3 man nicht, ob die er-ythrophilen init den cyanophilen als identisch zu betrachten sind. Verfasser hat das Blut von acht Epileptikern untersucht. Wahrend nach seinen Ergebnissen in der anfallfreien Zeit der Gehalt sowohl an erythro-als an cyanophilen Kbrperchen sich normal erwies , waren
more » ... rmal erwies , waren diese KGrperchen vie1 weniger zahlreich zurzeit der Anfnllc. Erst zwei bis drei Tage und jedenfalls nie vor zwblf Stunden nach dem Anfall, traten diese Kbrperchen wieder auf. Verfasser niinmt an, dai3 es sich um junge rote Blutkbrperchen handelt. Dieselben sollen nach Ansicht des Verfassers, infolge einer h611iolytischen Wirkung der Toxine, durch welche die Anfalle hervorgerufen werden , zugrunde gehen. 1st der Anfall voruber, so sollen sich vom Knochenmark wieder junge rote Blutktkperchen loslllsen und in den Kreislauf eintreten. G. PERUSINI, Rom. SCOLI CIANOFILI E DEI CORPUSCOLI A GRANULAZIONI ERI- HOTHER SHOliLlNG. DEN INFANTILEN MONGOLISMUS OG T u B E R K u L o s m . Nyh Tidschrift for Abnombaesenet I g I 0. Wahrend Kassowitz iiberhaupt gar nicht das Verhaltiiis des Mongolismus zu der Tuberkulose in seinem Buche "Infantiles Myxsdein, Mongolismus und Mikromelia" bespricht, behaupten sowohl Vogt als Seri, da% fast alle infantilen Mongoloiden tuberkultis sind, indem doch Vogt die Reservation macht, da% die Mongolen nicht mehr disponierbar sind als andere. Shuttleworth sagt, dai3 Tuberkulose allgemein ist bei allen
doi:10.1111/j.1528-1157.1911.tb03005.x fatcat:ob4sipxls5dapjch4g5pfliaha