Coniin und Nikotin

G. Heut
1893 Archiv der Pharmazie  
M e r k u r o n i t r a t berechnet 5 Proz. Stickstoff 0.3841 g ergaben 0,01960 g -5,lO " n 0,6735 g " 0,03395 g -5,04 " S t r y c h n i n n i t r a t berechneter Salpeter-Stickstoff -3,52 Proz. 0.3782 g ergaben 0,01295 g = 3.43 Proa. Stickstoff 0,5133 g 0,01750 g = 3,42 " P y r i d i n n i t r a t berechneter Salpeter-Stickstoff = 9,135 Proz. 0,4475 g ergaben 0,04323 g = 9,72 Proz. Stickstoff 0,4673 g " 0,04515 g = 9,65 " I Diem Analysen beweisen, dafs die Methode fiir Nitrate brauchbar So
more » ... te brauchbar So erist, dagegen scheint sie fiir Nitrite nicht brauchbar zu sein. hielt ich fiir ' S i 1 b e r n i t r i t berechnet 9.09 Proz. Stickstoff 0,3092 g ergaben 0,02345 g = 7,58 n 0,56i6 g " 0,04198 g = 7,40 , , Dafs sich die Methode zum Bestimmen des Stickstoffs im Brnnnenwasser eignet, diirfte klar auf der Hand liegen. Zum Titrieren benutze ich normal Schwefelsiiure und Ammoniak, als vontiglichen Indiator FIuoresceYn. Dieses giebt bei einem Tropfen Uberschds obiger Normallosungen den am besten erkennbaren Unterschied. Beim Pyridinnitrat ltlrst sich dasselbe nicht anwenden, ds dieses mit tiberdestilliert und ein Erkenneu des Endpunktes unmoglich macht. Bei der grohen AeMichkeit des Coniins und Nikotins in ihren chemischen Reaktionen dtirfte bei forensischen Unterauchungen eine sichere und bequeme Unterscheidung beider Basen erwiinscht sein. Als unterscheidende Merkmale werden fur das C o n k sein Mliuseharii hhnlicher Geruch, die geringere Loslichkeit in Wasser, dessen geringere Fubarkeit durch Goldchlorid, Quecksilberchlorid, Platinchlorid, Kaliumquecksilberchlorid, Phosphomolybdhsliure, Gerbsaure imd Jodlosung und die Krystallisationsftihigkeit seiner Verbindung mit Chlorwasserstoff angefuhrt.
doi:10.1002/ardp.18932310507 fatcat:6jpk2xnfyfe7bj6qy3aalf7fku