Der Litaneidialekt des Sumerischen

Paul Haupt.
1917 Zeitschrift für Assyrologie und Vorderasiatische Archäologie  
AL 2 5 (i878) 2 ) erklärte DELTTZSCH das Ideogramm emesal als naqbu, weibliche Sprechweise, im Gegensatz zu maru, männliche Sprechweise, eine Angabe, die zu weiteren Irrtümern geführt hat, obwohl diese Erklärung nach AL 2 29,19 mit einem Male eine Reihe hergebrachter Mißverständnisse beseitigen sollte. N^ch AL 3 6 (1885) bezeichnet eme-sal die Frauensprache oder Dienersprache, d. i. den weniger reinen und ursprünglichen «Dialekt* des Sumerischen (vgL ZK 2, 269). In demselben Jahre bemerkte
more » ... Jahre bemerkte DELITZSCH auf S. 119 von ZlNMERN's Busspsalmen, daß, wenn auch statt naqbu vielmehr nagpu zu lesen sei, eme-sal sich doch nicht besser als durch Frauensprache übersetzen ließe. Nach CT19, 43, 3 b 1) Ms -auf «U-Deutschland» befördert -eingegangen am 18. Dez. 1916. -Red. 2) Für die Abkürzungen siehe Band 30 dieser Zeitschrift, S. 60, Anm. i. BAL = HAUPT, Beiträge nur assyrischen Lautlehre (Göttingen 1883). -CD = Century Dictionary (New York). -CV = HAUPT, Die akkadische Sprache (Berlin 1883). -EB" = Encyclopaedia Britannica, II. Auflage. --L § = C. F. LEHMANN, SamattumuMn (1892). -MSL = PRINCE, Materials for a Sumerian Lexicon (Leipzig 1908). -RE = Rcalencykhpädie für protestantische Theologie und Kirche (Leipzig 1896-1913). -SD = HAUPT, Über einen Dialekt der Sumerischen Sprache (Göttingen 1880). -SFG = HAUPT, Die sumerischen Familiengesette (1879). -SG = DELITZSCH, Grundsuge der Sumerischen Grammatik (1914). -ZDMG = Zeitschrift der Deutschen Morgenlandischen Gesellschaft. -ZK = Zeitschrift für Keilschriftforschung. Vgl.
doi:10.1515/zava.1917.31.1-2.240 fatcat:mirqujaq45eq7ln4ijm6qsgd54