Ueber die Bildung vons-Trinitrobenzol undp-Nitrophenol aus Nitromalonsäurealdehyd

Henry B. Hill, Joseph Torray
1895 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
erhaltenen Zahlen wohl um ein Geringes zu tief, kaum aber zu hoch ausgefallen sein. Znr nochmaligen Bestimmung des Schmelzpunkts wurde eine 98 proeentige Milchsaure weiter gereinigt, durch Auspressen in einem Eiskeller, dessen Temperatur 2 O betrug, der aber trotzdem wegen seiner Feuchtigkeit zum Auspressen grosserer Mengen krystallisirter Milchsaure nicht sonderlich geeignet schien. Ein grosseres Stiick der harten, von sehr wenig Syrup durchtrankten Substanz wurde rasch und miiglichst scharf
more » ... miiglichst scharf in einer abgekiiblten Handpresse zwischen Fliesapapier ausgepresst und in ein sofort gut verscblossenes Proberohr gebracht. Der Schmelzpunkt lag, wie bei dem Eingangs beschriebenen Praparat, wiederum deutlich zwischen 17.5-1 80, welche Zahl, vorbehaltlich nochmaliger Priifung im Winter, der richtigen jedenfalls mindestens sehr nahe komrnt. Eine kaufliche Gahrungsmilcheaure vom spec. Gewicht 1.1 6 verursachte, weil starker wasserhaltig, beim Trocknen wohl etwas mehr Mihe, war aber dann von Anfang a n reicher an Milchsaurehydrat ale die Saure 1.21; in Folge dessen stellte das Thermometer him unter 12rnm sich sofort bei 119O ein und stieg nur auf 121°, nachdem ca. 2/3 der Saure iibergegangen waren. Fiir Darstellung reinen Milchsaurehydrats in etwas grosserem Maassstahe ist deshalb diese Siiure wohl vorzugsweise geeignet.
doi:10.1002/cber.18950280353 fatcat:hb2pmerbtvhgvoleuncxbwip2e