Das sogenannte Hogg-Gummi

1880 Archiv der Pharmazie  
Tag und Nacht alle 4 Stunden einen Dessertloffel bis zum Nachlassen des Leidens. Die Arznei ist mindestens eine Woche lang viermal tiiglich weiter zu nehmen. (American Journal of Pharmacy. Vol. LII 4. Ser. VoE. X. 1880. pay. 336.) R. Ein nenes Wnrmmittel. -Ocymnm basilicum , in Buenos Ayres unter dem Namen " albochaca " bekannt, wirkt derart , dass die Wurmer in jedem Stadium der Entwickelung ihren Aufenthaltsort schleunigst verlassen , sobald der Pflanzensaft sie erreicht. Die Anwendung
more » ... ie Anwendung desselben ist um so mehr zu empfehlen, als die Pflanze, selbst wenn keine Wiirmer vorhanden sind, keine schadliche, sondern nur eine laxirende und desinficirende Wirkung ausubt. Es werden 60 g. Pflanzensaft gegeben und nach 2 Stunden eine Dosis Ricinusol, worauf die Wurmer ausgetrieben werden. Die obigen Beobachtungen von Dr. Lemos und die erbaltenen Resultate laden zu weitern Untersuchungen dariiber ein, da ja die Zahl der Wurmmittel eine geringe und ihre Wirkung oft ungenugend ist. Die Krstanienbllltter fuhrte hauptsachlich Close 1862 in die Medicin ein, doch wurden sie schon friiher arztlich und als Hausmittel angewandt. Sie sollen ein wirksames Mittel gegen Keuchhusten sein, scheinen die Krampfe zu mildern und in einigen Tagen zu beseitigen. Die Anwendung geschieht als Fluidextract und als Tinctur, erstere ist vorzuziehen, da es das Arzneimittel in concentrirter Form enthiilt. S t e l t z e r fand in den Blattern: 9 Procent Tannin, Gummi, Eiweiss , eine Spur Harz, Fett , Extractivstoff und Holzfaser.
doi:10.1002/ardp.18802170361 fatcat:mskojovdzbehpcygi7b5cy5npu