Ueber eine eigenthümliche Methode, die Ausdehnung der Körper durch die Wärme zu bestimmen

Tralles
1807 Annalen der Physik  
U e b r r c i n e e i g e n t h i i m l i c h e M e r h o d e , d i e Airsd e h n u n g d e r K o r p e r d u r c h d i e W g rme z u b e f c i m m e n , P r o f e l f o r T n J L c a s i n B e r l i n , Miyliedc der konigl. Akad. dcr WilTeenEhaftsn. fVorgclr/cn in der Akademie am 72cn Junims 1806) v o m I . U e b c r die Ausdehnung, welche die Ktirper durch Veranderung ihrer Temperatur erleideo, find fchon viele Verfuche aogeftellt worden. Ffir' die felt.& Korper hat man dazu, unter dem Namen
more » ... u, unter dem Namen der Pyre. meter, mehrere lnftrumente uod Apparate erdacht, deren Gebrauch fich indefs .Jarauf einfchrfinkt, die Ausdehnung nach der Linge zu geben. Die Verfuche, welche man mit diefen I'yrometera aagr-Anad. d. Phyfi, I). 37. St.3. J. 1807. SC. XI. R ftelltht, .ftimmen:in. ihren Refultaten nicht efo. fiberein, 31s man wiinfchen k h n t e , und es Elst ficti bei ihnen nicht a u f die Genauigkeit rechnen, dercn man bei Unterfucliungen und bei Anwendungec, welche,.eine grofse Scharfe erfordern , mancl!inahl bedarf; ' 'Einige derfelben haben nacli ihrern Bauc I -nicht die niithige Vollkomrnehheit~, oder fin" WC-nj&en+ unficher in der A n w e d u n g ; and'ere ,' V V~che an Gch vollkommener Gncl, haben n u r dazu gedient, einige wenige Rerultate zu gebrn, cla Ge n u t zu befondern Ablichten. dienen fol'lten. Es Gnd da-,her nocl.1. vie!e Uoterljxhungen iiber die Austlehnung cler Kiirper Jur,ch d.ie W a r m e anzultellen, aus dcnen wir dic,Eigenfchaften d e r Warme und der' KGrper if11 flllSeineinea genauer werden kennen Iernen. V o n einer. g -o k e n X e n g e von KGrpern k e n n t man die Aus+!inung gar nicht; uhd ob fie niit andern Eigenkhaften in einem bertirnmteh Verhzltniffe fteht, ift bei tlen meiften v d l i g unbekaiint. \vjr wifIen, dafs clas fpecififche Gewicht zufammen gefetzter IEiirper verktlieden von tfeni ilt , w,elches Ji e r\ e c h n u n g , d em Mi fch ungs v er h Z I t ni f fe ' i h r e r 0 e. ftanijtheile genxafs, giebc;' Mengungen fchmelzen in &an2 andern Temperaturen als die Kbrper, aus denen fie beCtehn. Verindert fich in diefen' Falleu e b e n f a k ihre Dilatition? Das ift fehr wnhrfccheinlic'h, .wir wiflen aber dartiber noch nichts. Es ift heinti Abficht nicht, hier zu unterfuchen, &as fiir A~FfchliilTe fich aus den fchon bekannten Verfuchen gielien laffe'n ; nur veranlalstcn mich ihn!iche Ue-
doi:10.1002/andp.18070271102 fatcat:3e5qllmvmfe2vojfsqtck22aoi