Interferometrische Wellenlängenbestimmungen in roten Spektralbezirk

K. W. Meißner
1916 Annalen der Physik  
95 2. lizterferornetrische Wellenlangenbestimmzcng~ irn rotem Spektralbexirk; vow E. W. Meiflmer. Apparate und Anordnung. FLIY eine genaue Wellenlangenbestimmung der Spektrallinien, Emissions-wie Absorptionslinien, kommt heute nur eine lllethode in Betracht: die Interferenzmethode von F a b r y und P e r o t , die erlaubt, in bezug auf eine Normale (sogenannte "Normale erster Ordnung", Cadmium 6438,4696) alle ubrigen Spektdlinien. als "Normalen zweiter Ordnung" zu bestimmen. Das Liniengitter,
more » ... Das Liniengitter, mit dem fruher alle absoluten und interpolierten Wellenlangenbestimmungen ausgefuhrt wurden, eignet sich fur die genaue Bestimmung solcher Normalen zweiter Ordnung nicht, wie F a b r y und P e r o t l ) und spiiter K a y s e r 2 ) gezeigt haben. Wohl aber konnen mit ihm zwischen den "Normalen zweiter Ordnung", sofern sie keine zu groBen Abs tande voneinander haben, andere Linien mit grol3er Genauigkeit interpoliert werden, die dann als "Normalen dritter Ordnung" anzusprechen sind. Die Arbeit, das Normalensystem zweiter Ordnung bis ins Infrarot hinein weiterzufuhren, hat als erster K. B u r n s 3, unternommen, der mit einem lichtstarken Prismenapparat clas Eisenspektrum bis 8824 A.-E. auf interferometrischem Wege messen konnte. AuBer B u r n s hat in neuerer Zeit E v e r slieim 4,
doi:10.1002/andp.19163561703 fatcat:pa5lwiwwm5gxrav5jz5je2zmpu