III. Der Process des Quinctius und C. Aquilius Gallus

Bernhard Kübler
1893 Zeitschrift der Savigny-Stiftung fur Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung  
date de la loi Aebutia. croie sur parole. D'ailleurs le tribunat d'un Aebutius plébéien fut-il avéré pour l'an 626, nous le relèverions uniquement comme une coïncidence. Ce n'est pas du hasard des noms propres, c'est des données juridiques, que nous avons essayé de rassembler dans ce travail, qu'on peut, croyons-nous, exclusivement et sûrement tirer la date de la loi. III. Der Process des Quinctius und C. Aquilius Gallus. in Berlin. Für das juristische Yerständniss der Rede, welche Cicero für
more » ... welche Cicero für den P. Quinctius gehalten hat, hat Niemand mehr geleistet, als Keller in seinen methodisch vollendeten Semestria ad M. Tullium Ciceronem. Nicht als ob er in allen Dingen das Richtige getroffen hätte; aber die Grundlage, auf der alle Späteren fussen, ist doch von ihm geschaffen und viele Punkte sind von ihm zum ersten Male richtig erkannt und dargestellt worden. Wenn man dann auf diesem Fundament rüstig weiter gebaut und sich dabei nicht gescheut hat, auch manchen der von Keller errichteten Pfeiler wieder einzureissen, so hat man nur seinen eigensten Wunsch erfüllt, da es gerade seine Absicht war, durch seine Arbeit Andere zur Prüfung, Berichtigung und Fortsetzung des von ihm Begonnenen zu veranlassen. Die Juristen, an die seine Aufforderung in erster Linie gerichtet war, haben den Process mehrmals, theils für sich, theils in anderm Zusammenhang behandelt 1 ); die Philologen aber haben ') Recensionen des Keller'schen Werkes von Momrnsen in der Zeitschr. f. Der Bruder des P. Quinctius, Caius Quinctius, hatte mit dem P. Naevius, dem Kläger in unserem Process, eine Societas geschlossen über Verwaltung von Acker-und Weidewirthschaften in Gallien. Nach dem Tode des C. Quinctius gerieth P. Quinctius, Philol. VI (1851) p. 324 ff. Bachofen, Pfandrecht I p. 292 ff. Dernburg, Emtio bonorum, Heidelberg 1850. O.E.Hartmann, Ueber das römische Contumacialverfahren, Götlingen 1851. Benfey Phil. X (1855) S. 126 ff. Bethmann-Hollweg im Anhang zum II. Bande des Civilprocess und im Werke selbst an vielen Stellen. ') Wenn Madvig, Advers. crit. III p. 111 in § 63 für ita videbare lesen will itaque ridebare, so zeigt er, dass er Kellers lichtvolle Behandlung dieser Stelle nicht einmal gelesen hat. Cf. Mommsen a. a. 0. p. 1097 "Besonders aufmerksam machen wir noch auf die sehr gelungene Verteidigung der handschriftlichen Lesart ita videbare gegen iubebare in c. 20 p. 127-137, die schon Garatoni in Schutz genommen halte". Ebenso urtheilt Bachofen. -2 ) Siehe die Litteratur in Teuffels Litteraturgeschichte und in Hübners Grundriss zu Vorlesungen über röm. Litteraturgesch.
doi:10.7767/zrgra.1893.14.1.54 fatcat:6trvpzunlzekrcougrdk5qgr3e