Kinder- und Jugendliteratur als Tor zu mittelalterlichen Welten

Ulf Abraham, Kristina Bismarck
2018
Die Literaturdidaktik beschäftigt sich mit der Aufgabe des literarischen Lernens in der Schule. Zwischen 'Leseförderung' auf der einen und 'literarischer Bildung' auf der anderen Seite gibt es da noch etwas Drittes, was sozusagen weiterläuft, während die Leseförderung in der Sek I. langsam aus-und die literarische Bildung langsam anläuft. Wir nennen dieses Dritte 'beiläufigen Wissenserwerb aus literarischen Texten'. Bevor wir das, was wir darunter verstehen, am Beispiel eines Kinderbuchs von
more » ... Kinderbuchs von Kirsten Boie verdeutlichen, möchten wir einige Bemerkungen machen zu einem Konzept literarischen Lernens als Wissenserwerb. Damit verabschiedet man sich nicht völlig, aber doch in Teilen von Lieblingsvorstellungen der Deutschdidaktik der 80er und noch 90er Jahre, denen zu Folge es beim Lesen von Literatur vorwiegend um 'Einfühlung', 'Nachempfinden' und 'Perspektivübernahme' geht -Ziele, die seinerzeit vor allem in handlungs-und produktionsorientierten Verfahren verfolgt wurden. Wir finden das zwar immer noch wichtig, um nicht eine rein kognitiv-analytische Beziehung zur Literatur zu stiften; aber wir sehen heute Ulf Abraham, Kristina Bismarck (Bamberg) Kinder-und Jugendliteratur als Tor zu mittelalterlichen Welten auslaufend: Leseförderung anlaufend: Literarische Bildung Vorschule -Primarstufe -Sekundarstufe I -Sekundarstufe II -ggf. Hochschule mitlaufend: Wissenserwerb aus literarischen Texten https: //doi.org/10.20378/irbo-51375
doi:10.20378/irbo-51375 fatcat:cco2sembr5gzdbjiodpgktctda