Ueber eine von Gauss angeregte Ableitung electrodynamischer Punktgesetze

E. Budde
1885 Annalen der Physik  
567 1) Berl. Ber. 1868. p. 476 bie 486 elithalten alle hierher gehorigeu Literaturnach weise . 568 E. Biirlde. enthalt verschiedene Mangel, von denen einer das Ergebniss ganz evident zweifelhaft macht. Die Originalschrift "die Principien der Electrodynamik", in welcher Hr. N e u m a n n seine Rechnung niedergelegt hat, ist mir nicht zuganglich; aber das Referat in den Berliner Berichten von 1868 ist von ihm selbst gezeichnet" also zuverlassig. Nach diesem Referat beweist Hr. N e u m a n n
more » ... N e u m a n n zuerst den Satz: "KrHfte, fur welche das Weber'sche Gesetz gilt, unterliegen dem Hamilton'schen Princip." Spilter fasst er dns N e w t o n'sche Potential, welches zwischen zwei Theilchen m und m' vorhanden ist, als einen Befehl, der etwa von nz gegeben und von m' recipirt wird. Dieser Bcfehl soll einer gewissen Zeit A t bediirfen, um sicli von m nach m' fortzupflanzen, und zwar soll er sich fortpflanzen auf einem Radiusvector, der sich mit nz zugleich im Raume bewegt. Zur Zeit to gegeben, hat dann der Befehl die Strecke ro vor sich, welche, auf dem beweglichen Radiusvector gemessen, den Abstand zwischen m und m, zur Zeit to darstellt; der Befehl a i r d nun nach diesem Abstand abgemessen, d. h. er lautet mm'lr,; bezeichnet r den Abstand zur Zeit to + A t , so ist in erster Annbherung ro = r + (drldt) A t und, wenn die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Action mit c bezeichnet mird, so ist die Strecke, melche der Befehl in der Zeit d t zuriickzulegen hat, vermbge der Beweglichkeit des Radius r = cdt. Bus diesen Annahmen berechnet nun der Verfasser, dass das Potential von m auf m' ausgedruckt wird durch:
doi:10.1002/andp.18852610805 fatcat:wprrdvd24vh4xilcktcebtr2fa