Ueber die Jodoniumbasen ausp-Jodtoluol

John Mc. Crae
1895 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Wie C. H a r t m a n n und V. M e y e r l ) gezeigt haben, lassen sich einerseits am Jodosobenzol und Silberoxyd , andrerseits durch Einwirkung von Schwefelsaure auf Jodosobenzol zwei Reihen merkwiir: diger Basen gewinnen, welche von ihren Entdeckern mit dem Namen J o d o n i u m b a s e n belegt wurden. Ich hatte auf Veranlassung von Prof. V i c t o r M e y e r die Bildung dieser Basen auch in der Reihe des p-Jodtoluols verfolgt uod gefnnden, dass dieselben in Bezug auf Bildungsweise,
more » ... ungsweise, Eigenschaften und Zersetzungen in jeder Hinsicht sich wie die Korper der Phenylreihe verhalten. Ich lasse die Reschreibung der erhaltenen K6rper folgen. I. Die Base ( C~H I C H~)~ J . OH ist nur i n wassriger Liieung bekannt. Das J o d i d d e r B a s e bildet einen weissen, sich am Lichte gelb arbenden Niederschlag; es schmilzt bei 1460. Procente: J 58.25. Gef. )) B 58.38. Das C h l o r i d d e r B a s e bildet einen weissen krystallinischen Niederschlag und krystallisirt aus Wasser in Nadeln vorn Schmp. 1780. Analyse : Ber. fiir (CH3 CsH& J . CI.
doi:10.1002/cber.18950280128 fatcat:lsp4vt7k5fdcjfnynlurua4loy