III. Über Cyanbenzylamine

O. Fischer, H. Wolter
1909 Journal für Praktische Chemie  
102 Fischer u. Wolter: ifber Cyanbenzylamine. produkt isoliert man in gleicher Weise wie beim Dimethyloxalessigester. Durch Destillation unter vermindertem Druck erhalt man dann nach mehrmaliger Fraktionierung den reinen Diathylessigester, Er siedet unter einem Druck von 12 mm bei 134 O--136 O. 0,2304 g Substanz gaben 0,4960 g CO, und 0,1805 g H,O. 0,2000 g Substanz gaben 0,4344 g CO, und 0,1554 g H,O. Berechnet fur C"H"O, : Gefunden: c 58,98 58,71 59,23 O/, H 8,25 8,76 8,69 :, . 2. H e r s t e
more » ... :, . 2. H e r s t e l l u n g des P h e n y l h y d r a z o n s des D i a t h y l o x a lessig e s t e r 8. Die bei dem Dimethyloxalessigester leicht verlaufende Bildung des Phenylhydrazons geht beim Diathyloxalessigester nicht so leicht von statten. Durch Erwarmen des .Esters mit Phenylhydrazin auf dem Wasserbad erhglt man ein dunkelbraunes, dickftiissiges 01, das nur geringe Neigung zum Kristallisieren besitzt. Bei langerem Stehen scheidet sich aus dem 0 1 das Hydrazon in farblosen, prismatischen Kristallen am. Es besitzt den Schmelzpunkt 86O. Mitteilnngen aus dem chemischen Laboratorinm der Universitat Erlangen, 111, Uber Cyanbeneylamine; von 0. Fischer und H. Wolter. Die hier beschriebenen Versuche bezweckten in erster Linie den noch unbekannten o-Cyanbenzaldehyd zu gewinnen. Wiihrend sich namlich der m-und p-Cyanbenzaldehyd durch Einwirkung von Kupfernitrat bzw. Silbernitrat auf die ent-sprechendenCyanbenzylchloride oder Cyanbenzalchloride erhalten
doi:10.1002/prac.19090800105 fatcat:kjgrq5nzkzedtaxnvtjbrta52m