Aachen – Karl der Große, Kunst und Kurioses

Antje Gegenmantel
2020
Die AKMB-Fahrt führte uns vom 28.-30.09.2018 nach Aachen. Sonja Benzner und Katharina Koop hatten ein spannendes Programm ausgearbeitet. Hier sind die kulturellen Höhepunkte: Dom und Domschatzkammer Der Aachener Dom ist über 1.200 Jahre alt und besteht aus mehreren Teilbauten. Den Ursprung bildet die Pfalzkapelle, die Karl der Große 795 errichten ließ. Dieses Oktogon ist das bedeutendste architektonische Beispiel für karolingische Renaissance. Später kamen Anbauten, wie z. B. die gotische
more » ... die gotische Chorhalle, der Kapellenkranz oder die Matthäuskapelle, hinzu. An den Eingangstüren des Doms sind Löwenköpfe als Griffe angebracht. Man kann hineingreifen und ertastet bei der rechten Tür etwas: den Daumen des Teufels! Sonja Benzner erzählte uns die zugehörige Sage: Zur Zeit der Errichtung des Aachener Doms waren die Bürger in Geldnöten. Sie wandten sich an den Teufel und erhielten im Tausch für die Seele des Ersten, der den Dom betreten würde, das notwendige Geld für die Fertigstellung ihres Gotteshauses. Clever, wie die Bürger waren, jagten sie einen Wolf in den Dom hinein. So wurde der Teufel hinters Licht geführt. Aus Ärger darüber, dass er sich mit der Seele des Wolfes begnügen musste, verließ er wütend und tobend den Dom. Erbost knallte er die Domtür so schwungvoll zu, dass ihm der Daumen abgerissen wurde, den man noch heute ertasten kann.
doi:10.11588/akmb.2019.1.72529 fatcat:4j4mrpm5fran3p2ot57d2j5qz4