Linked Open Geodata In Mainz – Best Practices Und Projekte Im Kontext Der Humanities

Florian Thiery
2018 Zenodo  
Geodaten-Spezialisten behaupten 80% aller Daten besitzen einen Raumbezug, denn »Geodaten sind der Treibstoff der digitalen Gesellschaft«. Ob Geodaten, offene Geodaten oder verlinkte Geodaten – der Forschungsstandort Mainz ist hier in der Scientific Community sehr präsent. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Digital Humanities des Kompetenzbereichs Wissenschaftliche IT am RGZM. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Gründungsmitglied des mainzed steht das RGZM mit der Scientific
more » ... r Scientific Community in engem Austausch. Im Rahmen des von der öffentlichen Hand geforderten "OOO-Modells" (Open Source, Open Data, Open Access) ist die Nutzung quelloffener und freier Software von hoher Bedeutung. Aber hier gilt: »Software comes and goes. Mind the Data!« (Arnulf Christl). Zur offenen Bereitstellung von Daten im Allgemeinen und Geodaten im Speziellen, sind Standards wie OGC-Services und RDF essentiell. Von der Community vorangetriebene Initiativen für freie Geodaten wie OpenStreetMap und von der öffentlichen Hand bereitgestellte Geodaten über Geoportale, ermöglichen immer mehr Entwicklern die Schaffung von Geodaten-Anwendungen in World Wide Web. Dies gilt auch für raumbezogene Projekte in den Digital Humanities wie Pleiades, welche die "klassische Geodatenlandschaft" um den Bereich des Altertums erweitern und Anwendungen wie Recogito der Pelagios Commons zur Schaffung von Linked Open Geodata in den Humanities ermöglichen. Der Vortrag gibt einen Einblick in Linked Open Geodata Best Practices und Projekte im Kontext der Humanities des RGZM unter Anwendung des "OOO-Modells" und deren Standards und Technologien wie PostGIS und QGIS sowie Technologien der "Oracle Familie" wie JAVA und deren "Geo- und Semantik-Abkömmlinge" GeoServer, RDF4J und Apache Jena.
doi:10.5281/zenodo.1421691 fatcat:ovgdadurwzcsxh6t6st7g6vxcm