V. Die thermale Entwässerung des Stilbit und Thaumasit; die Hydrate von Magnesiumund Kupfersulfat

Η. E. Merwin
1915 Zeitschrift für Kristallographie - Crystalline Materials  
Mit einer Textfigur.) Beim Studium des Metahewettit wurde eine Entwässerungsmethode für Körper skizziert, deren Wasser nur bei hohen Temperaturen leicht ausgetrieben wird 1 ). Diese Methode findet hier Anwendung auf einen Teil des Wassers, das bei gewöhnlichen Temperaturen ohne Schwierigkeit weggeht. Etwa 0,5 g der Substanz wurden, so fein gepulvert, daß sie durch ein 40-60 maschiges Netz gesiebt werden konnten, in dünner Schicht zwischen zwei Reagenzgläschen gebracht, deren äußeres \ ,5 cm,
more » ... äußeres \ ,5 cm, das innere 1,0 cm breit war; letzteres war umgekehrt hineingesetzt, am geschlossenen Ende ausgezogen und mit einer kleinen Öffnung nach oben versehen. Das Ganze wurde bis fast zum oberen Ende in ein Öl-oder Nitratbad getaucht und auf der gewünschten Temperatur hinreichend lange erhalten; dann wurde gewogen. Der unmittelbare Zweck ist, das Verhältnis des Wasserverlustes bei stufenweise ansteigender Temperatur zu bestimmen. Knicke in der Kurve würden bestimmte Hydrate anzeigen, wenn solche existieren, vorausgesetzt, daß derartige Hydrate einen genügend großen Unterschied in ihren Dampfdrucken bei den Beobachtungstemperaturen besitzen. Solche charakteristische Knicke sind in der Figur dargestellt. In einer Richtung ist die Temperatur aufgetragen, in der anderen entweder die Zahl der Moleküle Wasser, die einem Molekül des wasserfreien Salzes entsprechen, oder der Gewichtsverlust in Prozenten. Die Kreise oder die Form der umgrenzten Flächen stellen den Entwässerungsgrad dar. Der Durchmesser eines Kreises 1) Hillebrand, Merwin und Wright, diese Zeitschr. 64, 215. tiroth u. Kaiser . Zeitschrift f. Krvetalloir. LV. κ Brought to you by |
doi:10.1524/zkri.1915.55.1.113 fatcat:dyezzxdmprgspdnvg4sbca3kli