Die Wirkung der ungleichen Erwärmung auf die Richtung des Windes und die Wärmewirkung des Mondes

Buijs-Ballot
1847 Annalen der Physik  
und die FFGrrnrwirkrtng des Months; corn D r . BUGS-Euliot zii Utrecht. I n ineiiiein fruheren Aiifsatz uber die Drehung des W i ndes ') habe ich aus vierzig Jalirglngen der altcsteii Beobachtungen, die inan kennt, die Griifse der Drehung, welche die Windesrichtung, je nach der geographischcii Breite des Orts, der Richtung, Ver;inderlichkeit uiid Sterke des Windes, iin Sinne der scheinbaren Sonnenbewegung erleidet, fur die einzeliien Jahreseiteii hergcleitet und mitgethcilt. E s war diefs
more » ... E s war diefs jedoch iiur ein Nebenresultat der Arbeit, die icli untcrnoinincn hatte, uiid (lie ich niiiiinelir wage clcin Publikuin zii ubergcben. W i e beltannt zcigt sich auf Iiiseln iind an Kiisteii der Kontinente die Erscheinung, dafs jeden Tag, sobald das Land warmer wird als das Mew, ein Seewind entsteht, der Abeiids seiue griifste Stlirke erlangt, nach Mittcrnacht aber ivieclcr von ciiiein Landwind verdriiiigt wird ). W a s liier an eincni Tagc gescliieht, verinuthete ich, werde auch wahrend der Rotatioiisperiodc der Sonue (oder, wie ich glaitbe, des Soiineiiringes ) 3, geschelieii iniissen. 1 ) hnnalen, Rd. 68, S. 417 und 553. 2 ) Was die tjgliclie Dreliung des Windcs bctrifft, so is1 sic fiir IIolland durclr die Uiitersucliung des IIrn. v a n R e e s ( L%:/~oIIIs& dcr m r t e o r ologisclre P~u u r n r~n i r i g e r i gediiiin te U/rech&) und die des IIerrn M T e n c Ic e 1, ncli ( Sur lo ilirrction et I'infcrrsife' rnoyrnnr du w r i t m Neerlandr ef lrrrrs c*rirtiti<ins f u r i t rl,guli2res p ' i r r A g i d f 2 r e s ) jetzt uber allen Zweifel erlwtien, und piis den Windverli5stnissen in Holland wird man wolil a u f die in andern LBndern von Bhnlicher Lage einen Scliliirs zielien diirfen. Ich habe noch dreifsig Jalire als neue Zeugen Iiinzulretm lassen, da icli cs rnit leiclitcr Mulie tliun konnte; sonst, bediirfte die lliatsache keincr weitercn BcstBtignng, (la jerie Iioehgeacliteten Nnturforscher nichts als viillig Erwiesenes aus iliren HBnden geben. 3) lclr MJC diC Ursaclie dcr Tcniperatnidifferenz in dcr ungleiclien Dirkc
doi:10.1002/andp.18471460118 fatcat:2m7v72spf5esxkw2b262cs7q5a