Augustinus De Trinitate in seinen theologischen Grundzügen

Basil Studer
2002
Zeitschrift: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie = Revue philosophique et théologique de Fribourg = Rivista filosofica e teologica di Friburgo = Review of philosophy and theology of Fribourg Band (Jahr): 49 (2002) Heft 1-2 Persistenter Link: http://doi.org/10.5169/seals-760880 PDF erstellt am: 03.01.2022 Nutzungsbedingungen Die ETH-Bibliothek ist Anbieterin der digitalisierten Zeitschriften. Sie besitzt keine Urheberrechte an den Inhalten der Zeitschriften. Die Rechte liegen in
more » ... der Regel bei den Herausgebern. Die auf der Plattform e-periodica veröffentlichten Dokumente stehen für nicht-kommerzielle Zwecke in Lehre und Forschung sowie für die private Nutzung frei zur Verfügung. Einzelne Dateien oder Ausdrucke aus diesem Angebot können zusammen mit diesen Nutzungsbedingungen und den korrekten Herkunftsbezeichnungen weitergegeben werden. Das Veröffentlichen von Bildern in Print-und Online-Publikationen ist nur mit vorheriger Genehmigung der Rechteinhaber erlaubt. Die systematische Speicherung von Teilen des elektronischen Angebots auf anderen Servern bedarf ebenfalls des schriftlichen Einverständnisses der Rechteinhaber. Haftungsausschluss Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es wird keine Haftung übernommen für Schäden durch die Verwendung von Informationen aus diesem Online-Angebot oder durch das Fehlen von Informationen. Dies gilt auch für Inhalte Dritter, die über dieses Angebot zugänglich sind. Ein Dienst der ETH-Bibliothek ETH Zürich, Rämistrasse 101, 8092 Zürich, Schweiz, www.library.ethz.ch http://www.e-periodica.ch BASIL STUDER Augustins De Trinitate in seinen theologischen Grundzügen Einleitung Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftige ich mich eingehend mit der Trinitätslehre der Kirchenväter. Im besonderen befaßte ich mich dabei mit Augustins De Trinitate. In meinem 1985 veröffentlichten Buch «Gott und unsere Erlösung im Glauben der Alten Kirche»1 widmete ich ein eigenes Kapitel dem theologischen Denken des Bischofs von Hippo. Darin ging es mir darum, den Zusammenhang der Geschichte der Trinitätslehre und der Geschichte der Christologie aufzuzeigen. In den letzten zehn Jahren wurde meine Beschäftigung mit Augustins De Trinitate noch intensiver, wie vor allem aus meinen in Villanova (1996) und Tübingen (1998) gehaltenen Vorträgen zu ersehen ist.2 Meine langjährige Auseinandersetzung mit Augustins De Trinitate kreist um zwei Pole. Auf der einen Seite interessierte ich mich für die in diesem Werk entwickelte theologische Methode. Als ich der cognitio historialis nachging, die dem zweiten Teil von De civitate Dei zu Grunde hegt, stellte ich fest, daß sich ihre Bedeutung am besten von in De Trinitate gemachten Aussagen her umschreiben läßt.3 Gewiß machte Augustin sich in De doctrina Christiana zur Aufgabe zu umreißen, wie die Bibel aus-
doi:10.5169/seals-760880 fatcat:jno4dxqzmzf6vi2ufeg34kirmi