Ueber das Tantal und seine Verbindungen mit Chlor und Brom

H. Rose
1856 Journal f�r Praktische Chemie  
Zur Darstellung des meta&kche?b Tantuls diente die Verbindung des Fluortsntals rnit Fluornatrium, von welcher drei Theile mit einem Theile Natrium, in einem gut bedeckten eisernen Tiegel geschichtet, erhitzt wurden. Bei dunkler Rothgluth wurde derselbe, als die Einwirkung des Natriums auf das Salz erfolgte, plotzlich stark gluhend. Es wurde dann nur noch kurze Zeit rnit der ausseren Erhitzung fortgefahren und der Tiegel schnell erkaltet. Der Inhalt desselben w3r eine schwarze Masse, aus der, in
more » ... Masse, aus der, in Wasser gebracht, sich ein schwarzes Pulver absondert, das mit Wasser ausgewaschen werden muss, so lange dasselbe noch Salz auflost; endlich aber rnit sehr verdiinntem Weingeist vollkommen ausgesusst wird. Das schwarze Pulver ist metallisches Tantal, aber gewohnlich nicht von vollkommener Reinheit. ES enthalt saures tantalsaures Netron , mit welchem es weniger verunreinigt ist, wenn. man bei der Bereitung eine schutzende Decke von Chlorkalium angewandt hat. B e r z e 1 i u 8 hat im Wesentlichen dieselbe Methode der Bereitung des Tantals angewandt. Nach ihm indessen ist dasselbe kein Leiter der Elektricitat, wahrend das von mir dargestellte Metall, obgleich es nicht ganz rein war,
doi:10.1002/prac.18560690115 fatcat:umyqspfsdza2bj2yw23wwtkeka