Ueber Myomotomie mit retroperitonealer Behandlung des Stieles nach Chrobak

G. Heinricius
1902 Archiv für Gynäkologie  
Als Schroeder 1878 die ]Iyomotomie mit intr~peritonealer Behandlung des Stieles in Vorschlag und kurz dar~ut zur Ausfiihrung braehte, glaubte m~n die Frage wegen der zweokm/tssigsten Art und Weise, das interstitielle Myom per lapm'otomiam zu entfernen, h~be eine befriedigende und endgiiltige LSsung erhalten. Die Ungelegenheiten der supravaginalen )lyomotomie mit extraperitonealer Fixirung des Stieles, wie diese Operation zuerst yon Koeberl6 und P6an ausgefiihrt und yon I-Iegar verbessert worden
more » ... r verbessert worden wa,r, waren allzu gross als dass nieht die Sehroeder'sehe Modification mit Befriedigung h~tte begri]sst werden sollen. Die UnmSgliehkeit die ersLere Nethode in mehreren Fgllen anzuwenden, spedell da, we tier Stiel sehr kurz wird, die Sehwierigkeit denselben vorzuziehen und ihn riehtig zu iixiren, der bedeutende, hgufig unvermeidliehe Zug am Stumpf, die Blutung, wenn die kbsehniirung des Stumpfes zu stratum gemaeht wurde, we dann die F~den leieht durehsohnitten~ odor zu lose, we dann die Gefgsse aus den Ligaturen heraasglitten, tier ungeniigende Versohluss der PeritonealhShle, die geringe Pestigkeit der Narbe und Disposition zur EntsteMng eines Bauehbruehes~ die 3ISgliehkeit einer Fistel-bildung~ die oft genug eomplieirte und sehwierige Naehbehandlung, die nieht selten eingetroffenen StSrungen yon der Urinblase --das Archly f. Gyniikologie. Bd. 67. It. 2. ~0
doi:10.1007/bf01675325 fatcat:chxc7lx5fnco3naa665u366iuy