Über die Curarewirkung einiger quartärer Thiazoliumsalze

J. Metzger, H. Kuhnen
1957 Zeitschrift für Naturforschung. B, A journal of chemical sciences  
1. Quartäre Thiazolium-Verbindungen besitzen eine ausgesprochene Curarewirkung ohne Nicotinoder Muscarin-Nebenwirkung. Durch Substitution eines oder mehrerer Η-Atome läßt sich diese Wirkung modifizieren. 2. Ersatz eines Wasserstoffatomes am Thiazolkern durch —CH3 bzw. zweier H-Atome durch C6H4 wirkt sich hauptsächlich auf die Toxizität der Derivate aus. In allen Fällen wird die Giftigkeit herabgesetzt. Am wenigsten bei Ersatz des C2-Wasserstoffes durch —CH3, am meisten bei Ersatz des C4- und
more » ... satz des C4- und C5-Wasserstoffes durch C6H4. 3. Die Analogie Pyridin—Thiazol erstreckt sich, was die Curarewirkung der 2.2′-Dijodäther-Verbindungen und deren freie Basen angeht, auch auf die pharmakologische Wirksamkeit der Produkte.
doi:10.1515/znb-1957-0107 fatcat:wgw77wanevapvlaw4mvkw2axoq