Ueber den Einfluss, welchen die Erden auf den Vegetationsprocess ausüben

J. Pelletier
1838 Journal für Praktische Chemie  
LIlL Vekr den Eiitfluss, tcelchen die Erden auf &n T~egelutionsprocess ausiiben. Die Erde ist die Triigerin und Niihrerin der Pflanze nnd &us ihr schijpft sie mittelst der Wurzeln einen Theil ihrer Nahrung. An diese ebetr so klare als einfache Thatsache knupPen sich aber verwickeltere Fragen, die VOID griissten Interesse fur die Physiologic und die Sgricullur sind. Ehe ich diejenige dieser Fragen , welche mich zuniichst beschiiftigt hat, auseinandersehe, will ich an einige Thatsachen erinnern,
more » ... atsachen erinnern, die mir e u d Verstlntlnivs derselben erPorderlich zu sein scheinen. lhre lnssere Schicht, welche die Pflanzenwelt triigt, ist aus mehreren Metalloxyden, Kieselcrde , Thonerde, Kalk zusammengesetzt, wozu oft noch Magnesia und Eisenoxyd kommen. Ueberdem enthi'ilt sie nothwendigerweise die Ueberreste der zerstikten Organismen. So zusammcngesetzt, ist sie unter dem Einflusse der Luft, des Wassers und der Imponderabilien ganz geeig.net zur Entwicklung der Keime und %urn Gedeihen der wachsenden Pflanzen. Die Nothwendigkeit der Gegenwart einer organischen Materie, um eine im hijchsten Grade mit der planzennlhrenden Eigenschaft begabte Erde zu bilden, ist augser ZweiPel. Vergebens suchte T u l l 1773 z u beweisen, dnss fein zertheilte erdige Shffe die einzige Kahrung der Pflanzen ausmachteu. von Wasser und Kohlenslure, gar nicht zu vegetiren vermiichte. Zahlreiche Versuche sind zur Entscheidung dieser Frage angestellt worden. Einige derselben widersprecben sich j die Die Erde ist kein Element. J O U~~L f. prakt. Ciiemie. XIV. 5.
doi:10.1002/prac.18380140157 fatcat:chqpo2cffzfrtk3svzl2mtdwry