Ueber die Bildung von Glycocoll aus Monochloressigsäure

K. Kraut
1890 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Vor einigen Jahren habe ich gezeigt '), dass man bei Darstellung von Aethylendiamin die Bildung von Nebenproducten fast ganz vermeiden kann, wenn man das Ammoniak in einem sehr grossen Ueberschuss auf Aethylenchlorid einwirken lasst. Ein solcher grosser Ueberschuss von Ammoniak begunstigt aus denselben Griinden auch die Urnwandlung der Monochloressigsanre in Glycocoll und bewirkt, dass Diglycolamidsiiure und Triglycolamidsaure nur in sehr untergeordneten Mengen auftreten. Aber trotzdem wird nur
more » ... r trotzdem wird nur die Halfte des Glycocolls gewonnen, welches bei vollstindiger Urnw:tndlung aus der angewandten Monochloressigsaure wiirde entstehen konnen , und zwar , wie Hr.
doi:10.1002/cber.189002302149 fatcat:22el3jqdirembh2o3gs7g3sbbq