Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2015: Zwischen Inklusion und Akademisierung-aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung Es geht nichts über das Original!?-Ein Diskurs zur Repräsentation von Arbeitswelt

Hrsg Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser, Manuela Niethammer, Marcel Schweder
unpublished
Die Entwicklung eines fundierten Verständnisses zu einem Inhalt (z. B. Bau-und Werkstoffe aber auch Arbeitsverfahren und Verarbeitungsprozesse) ist an die Entwicklung von Modellvorstellungen beim Subjekt gebunden. Dieser Erkenntnisprozess wird wesentlich durch entsprechende Repräsentationsformen (original, erscheinungs-, wesen-bzw. merkmalsaffin oder inaffin) unterstützt. Wenngleich die Gestalt der Repräsentation einschließlich der Interpretation dieser letztendlich immer subjektiv geprägt ist,
more » ... jektiv geprägt ist, erhebt sie dennoch den Anspruch, die objektiven Merkmale des jeweils repräsentierten Inhalts wiederzugeben. Diese und weitere Problemlagen erschweren die Auswahl der Repräsentationsform für die Lehrenden. Gefordert wird daher eine Theorie zur optimalen didaktischen Gestaltung. Diese muss Konzepte zur Bewertung und zum Umgang mit den (implizit enthaltenen) schwierigkeitserzeugenden Merkmalen der Inhalte einschließen.
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