METAPHYSIK UND RELIGION BEI MAX SCHELER

Claudiu Baciu
Annals of the Academy of Romanian Scientists Series on Philosophy   unpublished
Max Scheler thinks every essence is corresponding to an actual thing. Methodologically, the entities and their relationships are independent (i.e., without their support) and he explores what is really a matter of phenomenology. Analyzing actuality is possible only through a concrete experience. This faith-directedness, unless it is satisfied not by a faith in God leads necessarily to metaphysics, ie to "entering a company from being the epitome of finite beings in the sphere of absolute
more » ... of absolute per-intentioned. The so-called agnosticism is only a limiting case of such metaphysics, "metaphysics of nothingness". Man is "an essential and necessary metaphysician", (even) if he does not believe in the reality of God. Max Scheler denkt jede Wesenheit als entsprechend einem realen Träger. Methodologisch können die Wesenheiten und ihre Zusammenhänge selbstständig (d.h. ohne ihre Träger) erforscht werden, was eigentlich eine Sache der Phänomenologie ist. Von einer Wesenheit aber können wir nie ihren faktischen Träger erschließen und erkennen. Das ist möglich nur durch eine konkrete Erfahrung. "Es ist ein ganz allgemeiner Satz der phänomenologischen Philosophie, sagt Scheler, dass-obzwar das Wesen der Realität selbst (und des Realitätsbewusstseins) noch phänomenologisch zu eruieren ist, desgleichen die Realitätsform der materialen Seinsgebiete-die faktische Setzung und Nichtsetzung eines wesensmäßig schon bestimmten, aber auch ausschließlich so bestimmbaren Gegenstandes ausschließlich und überall auf Erfahrung, und zwar auf Erfahrung vom Wesen der 'zufälligen', nicht auf Erfahrung vom Wesen der phänomenologischen Erfahrung, gründet." 1 Im Falle des Göttlichen, kann also die Philosophie nie etwas anderes tun als das Wesen des Göttlichen aufweisen, d.h. nie einen "ontologischen Beweis" bringen. Was diesem Wesen faktisch entspricht, kann nur durch eine positive Offenbarung erkannt werden, d.h. durch eine Selbstdarstellung des Gottes. Das Wesen des Göttlichen wird von der Phänomenologie als eine "unendlich heilige Person" bestimmt, d.h. die  Senior Researcher, PhD, Institute of Philosophy and Psychology "C. Rădulescu-Motru",
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