Das Dodekapropheton der Alexandriner

K. Vollers
1883 Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft  
dargethan, dafs das Grundgepr ge der Uebersetzung in allen B chern ein einheitliches ist, gekennzeichnet haupts chlich durch engen, aber nicht ngstlichen Anschlufs an die Vorlage, durch Streben nach Einfachheit und Deutlichkeit, selten nach Schmuck der Sprache und der Gedanken. Allerdings ist es nicht unm glich, hiegegen andere Einzelerscheinungen ins Feld zu f hre» (z. B. ist das ppTSl ]1DW2 DDHN ΤΡ3Π Am. 4, 9 έπάταξα νμ. ev πνρώοζι χαϊ εν ίκτέρφ, dagegen Ang. 2, 17 = επάτ. Ίμ. iv άφορία καϊ
more » ... Ίμ. iv άφορία καϊ ev άνεμοφ&ορία; eine Vergleich ng der weiteren Parallelen Deut. 28, 22; l Regg. 8, 37 zeigt die Unsicherheit der Uebersetzer im hellsten Lichte), -aber wenn man erw gt, zun chst, dafs wir einem Uebersetzer doch einen gewissen Spielraum lassen m ssen in der Handhabung seiner Vorlage, ferner, dafs wir nach der ganzen Entstehungsgeschichte der LXX keineswegs erwarten d rfen, berall die urspr ngliche Bearbeitung vor uns zu sehen, dafs also immer die M glichkeit einer Ueberarbeitung im Ganzen wie im Einzelnen offen bleibt, so k nnen derartige Einzelvorkommnisse bei einer ruhigen Betrachtung das Gewicht jener durchgehends hervortretenden Grundz ge nicht abschw chen. Andererseits zeigt die Vergleichung gewisser Parallelgruppen, dafs unser Uebersetzer sich gerade von solchen Mitarbeitern, mit denen man ihn von vorn herein am ehesten zu identificieren versucht sein k nnte, sich scharf absondert. Ich denke hier an die wichtigen St cke Mich. 4, l-3 = Jes. 2, 2-4 und Obd. = Jer. 49 (29), 7 ff. Aufser dem im Commentar dazu Bemerkten (vgl. auch zu Naum 3, 9. Soph. 3, 1) lege ich hier noch folgende Erscheinungen vor : Brought to you by |
doi:10.1515/zatw.1883.3.1.219 fatcat:2yat4mw6hbbrdfnnmxusk4t5nu