Ueber einige Condensationen von Aldehyden mit Hydrocotarnin

J. Kersten
1898 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
um etwa zu den Erscheinungen der Isosgure zu komrnen. Aetherische, rnit Ligroi'n versetzte Liisungen wurden anr Boden enger, boher Cylindkr der langsanien freiwilligen Verdunstung iiberlassen. Oft bekommt man, wie zu erwarten, olige, schwer erstarreude Riickstande. Bei einer Mischung rnit 6 pCt. Zirnrntsaure ergab sich ein grosser, stark geschichteter Krystall von Allozimrntsffure , umgeben ron einer verworrenen Krystallisation von Zimmtsaurenadeln. Die Versncbe blieben also negativ. 3. H a l t
more » ... negativ. 3. H a l t b a r k e i t d e r A l l o s a u r e n . Allozimmtaaure und allozimmtsaures Anilin halten eich im Dunkeln seit 4 Jahreu, letztere Verbindung auch im diffusen Licht unverandert; Allocinnamylidenessigsaure zeigte nach 2 -jiibriger Aufbewahrung im Dunkeln, fractionirt krystallisirt, noch in allen Fractionen den richtigen Scbmelzpunkt 138". J. X e r s t e n : Ueber einige Condensetionen von Aldehyden rnit Hydrocotarnin. (Eingegangen am 3. August.) Gelegentlich seines Aufbaues des Isonarcotins aus Hydrocotarnin und Opiansaure') bat C. L i e b e r m a n n gezeigt, dass unter ahnlichen Bedingungen auch Benzaldehyd sich mit Hydrocotarnin zu einer alkaloidartigen Verbindung vereinigt. Es war daher zu erwarten, dass Hydrocotarnin allgemeiner so rnit aromatischen Aldehyden reagiren wiirde. Ich wurde daber von Hrn. Professor L i e b e r m a n n veranlasst, in dieser Richtung Versuche anzustellen, die mich auch hach Ueberwindung mebrfacher Schwierigkeiten zu einer Anzahl neuer Basen gefiihrt haben.
doi:10.1002/cber.189803102151 fatcat:ja35mcz2mvamdidw2n7fgulbrq