Neue Duplikate zur dritten Tafel der Serie ḫarra = ḫubullu

Bruno Meissner
1915 Orientalistische Literaturzeitung  
Orientalistische Literatnrzeitung 1916 Nr. 5. 136 unter den früheren Königen je getan hatte", LIH 58. 57; zu dem eigentümlichen Gebrauch der Postposition -r(a) in diesem Falle vergleiche auch 9 dingir-a-nun-na-ge-ne-ir 10 mu-mah-a mini-in-sà-es-a = in d a-nun-na-ki 12 su-ma-am si-raam i-bi-u-su, "(als Anu und Enlil) unter den Anunnaki ihn mit erhabenem Namen genannt hatten", LIH 98. 99/97. (Samsu-iluna). Z. 16. Zur Bedeutung "niemals" der Negation bara siehe meine Besprechung der Untersuchungen
more » ... der Untersuchungen Witzeis über die sumerischen Verbalpräfixe l . Das Infix ta "seit" in hu-mu-un-na-ta-an(?)du(?) bezieht sich auf den Satz Z. 10-12 zurück. Der Genetiv von d utu-sè-nir-da-bi "Samas und Aiia" 2, 21. 22, 3, 20. 21 sollte d utu-sènir-da-bi-da (= utu + senirda + bid + a(k)) sein; doch steht in den Fällen, wo kein weiteres vokalisch beginnendes Element auf das Genetivelement folgt, zur Zeit der ersten Dynastie, in der Regel das einfache bi (< bid). In dem Titel lugal-4 ubda-limmu-ba sind die Himmelsrichtungen als Götter aufgefasst; vgl. dazu die gleiche Vorstellung in der vedischen Religion, sowie die Beherrschung jeder der vier "Weltgegenden durch einen Engel in den christlichen Apokryphen. Limmu-ba ist der Genetiv von limmu-bi "ihre Vierzahl" (= limmu + b(i) + a(k). Kol. 3. Das Infix ni in mi-ni-[dü], Z. 4, und mi-ni- [il], Ζ. 10, soll die Beziehung von bád-bi zu zimbir ki , resp. von sag-bi zu IGI-E-nir verdeutlichen, gewissermassen als Ersatz für das fehlende Genetivelement hinter dem antizipierten zimbir ki und IGI-E-nir); also wörtlich: "Sippar, seine Mauer baute ich daran", "der Stufenturm, sein Haupt hob ich daran empor". Die gleiche Beziehung wird auch durch das Thema immi-LAL ausgedrückt, welches offenbar auch das Element ni "darin", "daran" enthält; vgl. 2, 5 lù-erim-m[a-mu] suffus-bi .... he-im-mi-[ ] "meine Feinde, ihr Fundament, fürwahr, habe ich an ihnen herausgerissen" 2 . In mi-ni-[tü], 3, 16, dagegen bezieht sich das ni auf den Lokativ ki-dúr-azag-ne-ne-a Ζ. 13 zurück. Das Verbum in Z. 19 scheint im-mi-TU[R-TUR] zu sein. Zu der Lamassu von E-babbara, Z. 18, vgl. a-na uruk M se-e-du-u-su a-na é-an-na la-ma-sa sa da-mi-iq-tim u-te-ir "der Stadt Uruk gab ich
doi:10.1524/olzg.1915.18.16.68 fatcat:hcl47lz3hnaz7c2sjrdbxukgcy