Ueber die subkutane Methode der Narkose durch Magnesiumsalze (Sulfat und Glycerophosphat)

R. Kobert
1915 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
LTntcr obigem Titel ist soeben eine kleine Schrift von Bruno Krause in Rostock erschienen, die dieser auf meine Veranlassung verfal3t hat. Gleichzeitig bildet sie seine Inauguraldissertation. 1)a die Injektion des schwefelsauren Magnesiums bei Tetanuskranken einerseits unzweifelhaften Nutzen gewährt, anderseits aber lokale Rcizungsersehieinungen macht und den Blutdruck wesentlich erniedrigt, schien es uns verdienstlich, ein anderes Nagnesiumsalz zu prüfemm, das vielleicht diese Uebelstände in
more » ... se Uebelstände in geringerem Grade besitzt,. nämlich das von der Firma E. Merck in Darmstadt in steriler Lösung in den Handel gebrachte Glycerophosphat. Als unsere Versuche schon abgeschlossen waren und die fertige l)issertation sich als Manuskript in den Händen der Medizinischen Fakultät zu Rostock befand, erschien die inzwischen ja rasch bekannt gewordene Veröffentlichung von G. Zuelzer 1), in welcher dieser die 25 % ige Lösung des Glycerophosph ates in l)oseri von sechs-bis acht nial täglich je 10 ccm bei Tetanus zur Einspritzung unter die Haut empfiehlt. Da unsere Versuche an Tieren nicht so günstig ausgefallen sind, wie dic des Genannten an tetanuskranken Menschen, eilen wir, kurz davon Kenntnis zu geben, betonen aber aus-1) B. kl. W. 1915 S. J89. Heruntergeladen von: NYU. Urheberrechtlich geschützt.
doi:10.1055/s-0029-1192148 fatcat:ft54l5o4p5bgbm5lth6vikfpqm