Unsere Erfahrungen über die Salvarsanbehandlung im Laufe eines Jahres

K. Dohi, T. Tanaka
1911 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
Nachdem das Salvarsan allen Klinikern zur Verfügung gestellt worden Ist, wetteifern die Aerzte der ganzen Welt in der Behandlung mit Salvarsan. Syphiliskranke und Syphilidophoben drängen die Aerzte, sie mit dem neuen, wundertucnden Mittel zu behandeln. Leider haben wir es dabei mit einer Krankheit zu tun, die sich über Jahre hinzieht und die nur zu leicht geneigt ist, nach scheinbarer Heilung zu rezidivieren. Mit definitiven Ergebnissen über die Heilwirkung des Salvarsans, das im übrigen ein
more » ... s im übrigen ein vorzügliches, dem Quecksilber wenigstens ebenbürtiges Antisyphiliticum zu sein scheint, dürfen wir somit vorläufig noch nicht rechnen. Wir glauben uns aber doch berechtigt und verpflichtet, die Erfahrungen, die wir im Laufe eines Jahres gemacht haben, zu veröffentlichen. Diese beziehen sich auf das Material der Dermatologischen Universitätsklinik zu Tokio, das von Dohi, dem Vorstand der Klinik, und (während seiner Abwesenheit in Europa) von seinen Vertretern, Tanaka, Inouye,
doi:10.1055/s-0028-1131124 fatcat:zfn4l53obfcnbpw3nbiprdl5mq