Die Perjodide und Perbromide der Erdalkalimetalle

W. Herz, Alfred Bulla
1911 Zeitschrift f�r anorganische Chemie  
Vor kurzem haben w. HEM und ALFRED KuezeRI gelegentlich einer Abhandlung iiber die Geltung des Verteilungssatzes in gemiscliten Ltisungsmitteln gezeigt, dafs sichin Bestatigung einer Angabe von JUL. METER' -ein Bariumperjodid HaJ, bilden kann. Wir haben diese Untersuchungen fortgesetzt und auf die anderen Erdalkalimetalle sowie die Bromide ausgedehnt. Unsere Versuchsanordnung schlielst sich an die i;'berlegungen von JAIIOWICIN iiber das Kaliumtrijodid an. Eine wgisserige LGsung von Rarium,jodid
more » ... ng von Rarium,jodid wurde mit wecliselriden Jodmengeri versetzt und mit Kohlenstofftetrachlorid bei 25 O geschiittelt. Aus dem Jodgehalt des Kohlenstofftetrnchlorids kann man gemafs dem Verteilungskoeffizienten des Jods zmischen Wasser und Tetrachlorkohlenstoff (85.5 nach JAKOWKIN) die Menge des freien Jods in der wasserigen Phase berechnen. 1st darin die anfangliche Millimolzahl Ba,S, auf 10 ccm gleich a, wozu im ganzendurch Titration feststellbar -0 Millimole J, komrnen, und bleiberi 3; Nillimole frei. so sind b--s an das Bariumjodiri gebunden. wahrend die Menge des unverbundenen Bariurnjodids a --(b-rj betragt. Der Reaktion BaJ, + J, + + BaJ, entspricht die Gleichung dcs Massenwirkungsgesetzes wobei die eingeklammerten Formeln die Konzentrationen bedeuten. Bei Einsetzung der obigen Werte wird [a-(b-z)] z -= konst. __ h-.r z. f . l?lektroclzem. 16, 869. Z. a?zorg. Cliem. 50, 113. Z~itsrhr. phys. Clzeni. 20. 19.
doi:10.1002/zaac.19110710124 fatcat:djyepe64zjcxnoidrlhy67to3u