Bericht über Patente

Ulrich Sachse
1897 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Ueber die Bestimmung den Sauerstoffa im Wasaer, von Q. R o m i j n (&a. Trao. Chim. Payu-Bas 16, 76-80.) Das friiher POD Verf. mitgetbeilte Verfahren zur Bestimmung des Sauerstoffs in Wassern (Rsc. Traw. Chim. 12, 241) wird durch eio neues ersetzt, welches sich durch seine leichte Ausfiihrbarkeit vor dem friiheren auszeichnet. Zur Bestimmuog des Sauerstoffs bedient sich Verf. einer an beiden Seiten mit Einweghahnen verschlossenen Pipette, welche iiber ihrem oberen Hahn ein graduirtes, ca. 1 ccm
more » ... aduirtes, ca. 1 ccm fassendes Rohr triigt. Die Pipette wird mit dem zu unterauchenden Wasser gefiillt, alsdann .werden beide Hlhne geschlosen, dae Wasser aus der graduirten Riihre entfernt und letztere bis eur Marke rnit einer Liisung gefiillt, welche io 1 ccm 120 mg Mangancbloriir und 85 mgr Jodkalium enthalt. Man 5ffnet darauf zuerst den oberen, dann den unteren Hahn und liisst die Manganlcsung fast vollstandig eintreten. Darauf wird das graduirte Rohr gereinigt, die Pipette geschiittelt und nun 1 ccm einer Seignette-.salzl6sung (10 g in 12 ccm Wasser) und 1 ccm Natronlauge (1 : 10) auf dieselbe Weise wie oben hinzugefiigt. Nach dem Schiitteln IIisst man die Fliissigkeit 10 Min. lang steben, fiigt darauf 1 ccm einer 25procentigen Salzsaure hinzu, bringt das Ganze in einen Erlenmeyer-Kolben und bestimmt das abgeschiedene J o d titrirnetrisch rnit Thiosulfatliisuog. Die Pipette fasste ca. 220 ccm. -Die nacb obiger Methode erhaltenen Resultate waren geniigend genau. Lenic. Bericht uber Patelite von U l r i c h S a c h s e . Berlin, den 2. Juli 1896. Allgemeine Verfahren nnd Apparate. R. F l e i s c h h a u e r in M e r s e b u r g . A p p a r a t z u m R e i n i g e n v o n Gas. (D. P. 86756 Tom 16. Juni 1895, K1. 26.) Das Gas wird in einem geschlossenen Raume in innige Beriihrung rnit einer griisseren Anzahl von poriieen .oder von nicht an sich por6sen, aber mit porijsern Deckel abgeschlossenen Hohlkiirpern gebracht, welche mit Waschfliissigkeit gefiillt werden, die die Wandnng oder die Deckel der Hoblkiirper durch-,dringt nnd diese Iiusserlich benetzt. Dadurch werden die in dem Rohgas enthaltenen Unreinigkeiten, wie Theer, Ammoniak u. B. w. ausgescbieden. Der Apparat kann in Scrubbern, Gaswaschern und abn-
doi:10.1002/cber.18970290459 fatcat:xgrxhzk7zfduzlr2b2mhhohwme