Beiträge zur systematischen Verwandtschaftslehre XVIII. Über die Ammoniakate der Strontiumhalogenide

Gustav F. Hüttig
1922 Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie  
Mit 4 Figuren im Text. Diese Untersuchungen iiber die Ammoniakate der Strontiumhalogenide schliel3en sich an die Unterswhungen iiber die Aminoniakate der Calciumhalogenide an, uber die vor einiger Zeit von mir bericbtet wurde.2) Die Literaturangaben uber die Strontiumhalogenidammoniakate sind sparlich : Von den von mir dargestellten neun Stoffen dieser Korperklasse ist nur das Oktamminstrontiumchlorid (SrC1, 8NH3) von H. ROSE 3 , erwahnt, ohne daB aber irgendwelche Zersetzungswerte bestimmt
more » ... swerte bestimmt worden waren. Eine Angabe von C. RAMMELSBERG 4, uber die Existenz einer Verbindung SrBr %NH, konnte nicht bestatigt werden. Unsere Versuchsmethoden waren im wesentlichen dieselben wie bisher5) ; e h e neue erganzende Versuchsanorhung wurde bei den Strontiumchloridammoniakaten angewendet und ist an dieser Stell? beschrieben. Ansgangsmaterial. Als Ausgangsmaterial wurden ebenso wie bei den entsprechenden Calciumverbindungen die reinen wasserfreien Metallhalogenide beniitzt . Strontiumchlorid: Erstes Verfahren. Strontiumchlorid von KAHLBAUM wurde fein gepulvert, vorgetrocknet und im trockenen Salzsaurestrom gegltiht. Die Analyse ergab: 1. 0,2105 g gaben 0,3768 g AgC1; 44,27O/, C1 2. 0,2319g gaben 0,4169g AgC1; 44,34O/, C1 ber. 44,72O/, C1 1) Abhandlung XVII, vgl. W. BILTZ u. W. FISCHER, 2. a w g . u. dlg. 2, 2. a w g . u. allg. Chem. 123 (1922), 31. 3, H. ROSE, Pcgg. Ann. 20 (1830), 154. ' ) C. RANMELSBERG, Ann. d. Phys. 65, 239. 9). G. F. HijTTIq 2. anurg. u. aZZg. Chem. 114 (1920), 161. CLm. Kiirzlich erschienen.
doi:10.1002/zaac.19221240124 fatcat:vhbgxbhqrrgk7edktsfq3odoti