Referate

1880 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Ein krystallisirtee Hydrat der Kieselfluorwasserstoffstiure von K e s s l e r (Compt. rend. 90, 1285). Reim Einleiten von Fluorsilicium in concentrirte Flussslure behufs Darstallung der Kieselflusssiiure entstehen bai niederer Temperatrir and geniigender Concentration Krystalle, anscheinend ron der Zusammensetzung H,SiF, -t 2 H,O, die susserst hygroskopisch sind , bei 19O schmelzen, oherhalb des Scbmelzpuriktes sich m m Theil in I I F nnd Si F, aersetzen, an drr X U , 85 I. Gabriel. when
more » ... abriel. when Betrachtungen. Pinnor. ca. 250. Finner. Lrift dicke Nehr.1 bildcn und sehr hart sind. Pinner. Ber;rhtr d. D. rhem. Grse!lschnft. Jalirq. XIII. DO s l i m auf den Riickstand. Sie enthalt G3--66 pCt. Rh, 15-20 pCt. t'b, 2 -3 pCt. Wasser und 15-17 pCt. Stickstoffoxyde, (Sauerstoff und Stickstoff in deniselben Verhaltniss wie in der Salpetersaure). Wenn eine Legierung von Zink mit Rhodium, Iridium oder Rutbenium mit Salzsaure behandelt wird, unl das iiberschiissige Zink zu entfernen, so hinterbleibt ein Riickstand, der bei der Rhodiurnlegirung ca. '20 pCt. Zn enthslt, heirn Erhitzen auf 4000 im leeren Raum lebhaft aufflammt, ohne Gas zu entwickeln und dann rnetallisches Aussehen annirnmt. Wird dieser Riickstand ohne vorherige Erhitzung niit S:ilpetersHure behandelt , so 16st sich etwas Zink und Rhodium, aber eine betrachtliche Menge SIure fixirt sich auf dem Riickstand, der dadurch explosiver wird und beim Erhitzen Stickoxyde entwickelt. Diese Eigenthiirnlichkeit der Rhodiumbleiund der Rhodium-, Ruthenium-und Iridiunizinklegirungen wird der grossen PorositHt der Legirungen zugeschrieben und die Bindnng der Salpetersa~re auf Ca-niuni aufzufassen ware. Pinner. pillarerscheinungen zurlckgefiihrt. Pitiner.
doi:10.1002/cber.18800130229 fatcat:adnlkfpperhw5oxku3tkwh3iii