Derivate einigero-Nitro-Ketone

S. Gabriel, Wilh. Gerhard
1921 Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft (A and B Series)  
wird nach G e v e k o h t I) aus o-Nitrobenzoyl-malonester durch Kochen mit Schwefelsaure und Wasser als ein bei -200 noch nicht erstarrendes 01 erhalten. Wir fanden aber, da13 bei Anwendung reinen, uber das Kaliumsalz gereinigten Esters das Produkt beim Abkuhlen erstarrt und dann nach dem Abpressen aus etwa '/a TI. Alkohol in Hrystallen Vom Schmp. 28-29O anscbief3t. Die Ausbeute betragt etwa 70°/0 der Theorie. Versetzt man eine warme Liisung des Nitro-ketons in Eisessig mit B r o m so lange,
more » ... B r o m so lange, bis dessen Farbung bestehen bleibt, so scheidet Wasser einen Krystallbrei a b , der aus hei13em Alkohol in rhombischen Tafeln und Blattchen vom Schmp. 84-850 anschiedt und aus w -D i b r o mon i t r oa c e t o p h e n o n , NO2 , Cs Ha. CO . CHBra, besteht: CsHgNOaBra. Ber. Br 49.53. Gef. Br 43.34. I. o-N i t r o -a c e t o p h e n o n 0.1545 g Sbst.: 0.1755 g Br. Die analoge Chlorverbindung hat G e v e k o h t beschrieben. Um in dem schon bekannten w-Brorn-nitroacetophenon (Schmp. 55-56O) das Halogen durch die Aminogruppe zu ersetzen und das entstehende o-Nitro-w-amino-acetophenon beziiglich seiner Bestandigkeit rnit dem leicht verinderliehen w-Amino-acetophenon zu vergleichen, wurden zu einer heiden Losang von 15 g Brom-nitroacetophenon i n 60 ccm Aceton allmahlich 12 g Phthalimidkalium unter Schutteln gegeben und die rotliche Fliissigkeit 1 Stde. am RuckfluBkiihler gekocht. Nach dem Erkalten wird filtriert, der Filterruckstand mit Wasser vom Bromkalium und mit Alkohol von gefarbten Verunreinigungen befreit. Aus Ei3essig gewinnt man in feinen Krystallnadeln vom Schmp. 204-205* das erwartete w-Phthalimido-o-nitro-acetophenon, NOz . C g Hq. CO. CHa . N : Cs H 4 Oa 0.1503 g Sbst.: 0,3422 g COz, 0.0467 g HzO. -0.1526 g Sbst.: 12 CCY N (170, 767 nim).
doi:10.1002/cber.19210540521 fatcat:oql5ezovqbgbdhgj7tbydqiswe