Einfluss der Blausäure auf die Harnbildung in gechsädigten Krötennieren

Hisashi Yasuda, Shingo Yamamoto
1937 Tohoku journal of experimental medicine  
Es haben neuerdings Kikuta and Izumix) bei Durchsptilung der isolierten Krotenniere mit Cyannatriumlosung nachgewiesen, dass bei holieren Konzentration der DurchspulungsflUssigkeit eine deut liche Oligurie auftritt, wahrend bei niedrigen Konzentrationen hin gegen entweder nur tempoiare Oligurie oder gar eine diuretische Tendenz in Erscheinung tritt. Nach Ansichten von genannten For schern soil der erstere Befund als eine notwendige Folge des Funk tionsausfalls der Nierenepithelien durch die
more » ... elien durch die Blausaure, die als ein Protoplasmagift auf dieselben einwirkt, auftreten, wobei also die Nierenepithelien die Fdhigkeit, die Ruckresorption aktiv zu hemmen, einbiissen, wahrend das letztere Phanomen darauf, dass die Nieren epithelien infolge der Reizung der Parasympathikusendigung an geregt werden and dadurch die aktive Hemmung gegen die Ruck resorption des Glomerulusharns abnorm gesteigert wird, zuruckzu fuhren sei. Bemerkenswert ist, dass oben genannte Forscher, basie rend auf eben geschilderter Anschauung, den Einfluss der Blausaure auf die Harnbildung nach der neuen, von Yamaguchi2) hervorge hobenen Ansicht zu erklaren versuchen. Nun haben wir, den Versuchen von Kikuta and Izumi1) Folge leistend, an pathologischen Nieren, d. h. an denjenigen Krotenniere, die mit Kantharidin oder Sublimat geschadigt waren, den Einfluss 1) Kikuta u. Izumi, Tohoku Journ. Exp. Med., 1933, 22, 167, 2) Yamaguehi, Ibid." 1930
doi:10.1620/tjem.31.616 fatcat:5rjz2oanrfa2ppeaa47ux4niie