Geleitwort / Inhalt Beiträge zur Analysis

1982 Zeitschrift für Analysis und ihre Anwendungen  
Geleitwort Es inag ein grol3es Wagnis sein, der Vielzahl mathematischer Fachzeitschriften heute nooh ein weiteres periodisch erseheinendes Journal hinzuzufugen. Jedoch ist die ZahI der rein analytisch orientierten Zeitschriften relativ zur Gesamtzahl mathematischer Periodika nicht so groB, wie es dem Anteil analytischer Forschungs . und Anwendungsarbeit an der gesamten Mathematik entsprechen wiirde. Daneben fuhrt der hohe Spezialisierungsgrad in der Mathematik auch den Analytiker zu der
more » ... iker zu der berechtigten Forderung nach ciner Informationsquelle, die im wesentlichen nur sein Hauptinteressengebiet, dies aber in voller Breite widerspiegel). Und schlieBlich liefert die Analysis auch heute noch für die Physik und viele Ingenieurwissenschaf ten die wichtigste Grundlage, so daB deren Fachvertretern ebenso wie dem anwendungsorientierten Analytiker eine Fachzeitschrift sehr willkommen sein dürfte, die sich bewuBt auch eine Forderung der Wechselbeziehurigen zwischen der Analysis und ihren Anwendungsgebieten zuin Ziele setzt. Die genannten und eine ganze Reihe weiterer Erwagungen haben die Herausgeber ermutigt, die neue Zeitschri/t für Analysis und ihre Anwendungen (ZAA) zu grunden. Sie fanden dabei wirksarne Unterstutzung durch das Ministerium für Hock . un Fachschulwesen 'der DDR, durch den Rektor der Karl-Marx-Universität Leipzig und durch den Rat der Hauptforschungsrichtung Analysis der DDR. Herausgeber und Redaktion können sich dabei auf reiche Erfahrungen aus der zehnjahrigen Arbeit der Schriftenreihe Beilrage zur Analysis stützen, aus der unsere neue Zeitschrift letztlich hervorgegangen ist. Deshalb betrachten es die Herausgeber als ihre Pflicht, das vorliegende Eroffnungsheft mit einem Inhaltsverzeichnis zu beginnen, in dem Ruckschau auf die insgesamt 19 Bände der Vorläuferreihe "Beitrage zur Analysis" gehalten wird. Die Herausgeber der neuen Zeitschrift werden sich bemühen, über ein straffes Gutachtersystem inhaltlich und darstellungsmaf3ig auf hohem Niveau stehende Beitrage zum Druck zu bringen und dabei zugleich die Fristen zwischen Manuskripteingang und Edition moglichst kurz zu halten. Sie hoffen, mit dieser Zeitschrift einen breiten, internationalen Leser-und Autorenkreis zu finden und ein vielgenutztes Forum des wissenschaftlichen Inforinationsaustausches zu schaffen. Das Bestreben der Herausgeber wird es sein, die an der Sektion Mathematik der Karl-Marx-Universitãt Leipzig und an anderen Universitäten, Hochschulen und Akademieinstituten der DDR gegebenen reichen Traditionen analytischer Forschung weiterzuführen und einen Beitrag zur Entwicklung der Analysis zu geben.
doi:10.4171/zaa/1 fatcat:kdlmujfd2rdrpd4fz7c5kqpiny