Ueber die Trennung des Quecksilbers von Molybdän und Wolfram durch Hydrazin und die Bestimmung der letzteren beiden Metalle

P. Jannasch, W. Bettges
1904 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
scheiden kann, so oxydirten wir zuvor die Eisensalzliisuog mit Bromwasser und verjagten nachtraglich das iiberschiissige Brom. Sollte in der Fliissigkeit durch Bildung basiscber Salze eine geringe Triibung entstehen, 80 ist dieselbe durch Zusatz einiger Tropfen verdiinnter Salzsaure entfernbar. Die gelbe Losung des Ferrisalzes wird mit der Palladiuinchloriirlisung vereiiiigt und iiunrnehr auf eiii Volumen von 150 ccm verdiinnt. Die Trennurig der beiden Elemente wurde auch hier in Siedehitze mit
more » ... r in Siedehitze mit 0.5--0.75 g Hydrazinsulfat ausgefiihrt. Nachdem die Abscheidung des Palladiums erfolgt ist, kocht man noch 10 -1 5 Minuten iiber einer nicht zu graspen Flamme und lasst auf dem Wasserbade kurze Zeit absitzen. Der Niederschlag wird warm iui Riihrchen gesammelt, mit heissem Wasser gut auegewaschen und in bekannter Weise weiter behandelt. Die Bestimmung des Eisens konnte bier nicht direct ohne eine vorangegangene Zerstiirung des iiberscblssigen Hydrazins durch die Salpetersaurebehandlung vollzogen werden. Die Trennung des Palladiums von Eisen liess sich ebenfalls wie die von Zink etc. miihelos und vollig genau bewerkstelligen. I. Analyse: 0.3660 g Pd+0.(;182 gFeSOI.7HsO= 0.9842 g: 0.3664g Pd = 37.23 pCt. (Theorie 37.19) uud 0.17.70g Fea03=17.9PpCt. (Theorie 18 08). 11. Analyse: 0.4030 g Pd + 0.6155 g PeSOa. 7HaO = 1.0181 g: 0.4024 g Pd == 39 52 pCt. (Theorie 39.58) und 0.1761 g Fea03 = 17.30 pCt. (Theorie 17.39). H e i d e l b e r g , Mai 1904, Universitiitslaboratorium. 534. P. J a n n a s c h und W. B e t t g e s : Ueber die Trennung des Quecksilbers von Molybdan und Wolfram durch Hydrazin und die Bestimmung der letzteren beiden Metalle. [ IV. M i t t hei 1 un g.]')
doi:10.1002/cber.190403702156 fatcat:c7nwyvgy3ncdxd7bj4zgugsut4