Renale Ausscheidungsbedingungen von Eisen beim Menschen. Untersuchungen über den Stoffwechsel von Spurenelementen, II. Mitteilung [article]

D. P. MERTZ, R. KOSCHNICK, G. WILK, Humboldt-Universität Zu Berlin, Humboldt-Universität Zu Berlin
2017
Die renale Ausscheidung von Eisen wird vom Diuresetyp bestimmt und ist bis zu einer Einschränkung der glomerulären Filtratrate auf wenigstens 38 m//Min. und 1,73 m 2 Körperoberfläche unabhängig von Veränderungen der Nierenhämodynamik. Die geringste Eiscnausscheidung findet sich bei Antidiurese, wo bei einem mittleren Harnminutcnvolumen von 0,98 ± 0,63 m/ eine Ausscheidung von 0,1459 ± 0,1624 ^g/Min., jeweils bezogen auf 1,73m 2 Körperoberflächc, gemessen wurde. Bei indifferentem Harnfluß (4,79±
more » ... tem Harnfluß (4,79± 2,52 m// Min.) betrug die mittlere Eisenausschcidung 1,091 ± 0,894 ^ug/Min. Eine weitere Steigerung der Harneisenausscheidung wurde während osmotischer Diurese oder während Wasserdiurese beobachtet. Hierbei wurden entsprechend einem Harnzeitvolumen von 22,31 ± 6,59 m// Min. 2,497 ± 1,411 //g Eisen/Min, eliminiert. Von einem bestimmten Grad der osmotischen Diurese oder Wasserdiurese ab ließ sich keine Abhängigkeit mehr zwischen Eisenausscheidung und Harnzcitvolumen nachweisen. Die Befunde werden im Hinblick auf die Aufrccht-. erhaltung der Homoeostase im Eisenstoffwechsel diskutiert. Conditions for the renal excretion of iron in humans. Studies on the metabolism of trace element s > II
doi:10.18452/11081 fatcat:fir3dxhuibfxzb3ywvhzb74s2e