Sprachliche Muster : eine induktive korpuslinguistische Analyse wissenschaftlicher Texte

Sarah Brommer
2018
Die Studie arbeitet den musterhaften Sprachgebrauch in wissenschaftlichen Texten heraus und beschreibt auf der Basis einer datengeleiteten Korpusanalyse den Wissenschaftsstil auf formaler und pragmatischer Ebene. Mit der theoretischen Einbettung in mehrere linguistische Teildisziplinen leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Textsortenforschung, zur Normendiskussion und zur Schreibforschung. Der Peer Review wird in Zusammenarbeit mit themenspezifisch ausgewählten externen Gutachterinnen
more » ... Gutachtern durchgeführt. Unter https://www.degruyter.com/view/serial/428637 finden Sie eine aktuelle Liste der Expertinnen und Experten, die für die Reihe begutachtet haben. Die vorliegende Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich im Frühjahrssemester 2017 auf Antrag der Promotionskommission, Prof. Dr. Christa Dürscheid (hauptverantwortliche Betreuungsperson) und Prof. Dr. Heiko Hausendorf, als Dissertation angenommen. Publiziert mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. ISBN 978-3-11-057365-7 e-ISBN (PDF) 978-3-11-057366-4 e-ISBN (EPUB) 978-3-11-057374-9 ISSN 2198-8676 Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 Lizenz. Weitere Informationen finden Sie unter http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/. Library of Congress Control Number: 2018946962 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. Dank Das vorliegende Buch stellt eine geringfügig überarbeitete Version meiner Dissertation dar, die im Frühjahrssemester 2017 von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich als Promotionsschrift angenommen wurde. Constanze Spieß und Wolfgang Imo danke ich für die Aufnahme der Arbeit in die Reihe Empirische Linguistik, Daniel Gietz, Anna Hofsäß und Albina Töws für die exzellente Betreuung von Seiten des de Gruyter-Verlags und dem Schweizerischen Nationalfonds für die großzügige finanzielle Unterstützung bei der Veröffentlichung. Überaus dankbar bin ich Christa Dürscheid, die die Arbeit betreut hat und für die die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie eine Selbstverständlichkeit ist. Indem sie mir langfristige Planungssicherheit gab und mich fachlich und menschlich auf vielfache Weise unterstützte und förderte, hat sie maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss des Projekts beigetragen. Mein Dank geht auch an Heiko Hausendorf für die wohlwollende Begleitung der Arbeit und das Zweitgutachten. Helmuth Feilke, Katrin Lehnen, Ulla Fix, Kirsten Adamzik und Jürgen Schiewe möchte ich ebenfalls danken. Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinem Werdegang hat mich immer wieder bestärkt und motiviert. Erleichtert wurde die Arbeit durch die optimalen Arbeitsbedingungen am Deutschen Seminar der Universität Zürich, für die Ladina Tschander, Sibylle Dorn, Markus Domeisen, Béatrice Fleiner, Rita Kretz, Mirjam Marti und nicht zuletzt mein Büro-Gspänli Andi Gredig sorgen. Ihnen sei herzlich gedankt, ebenso Martin Businger für Rückmeldungen zum Manuskript. Kathrin Steyer und Monika Pohlschmidt haben mir arbeitsintensive Wochen in der Bibliothek des IDS in Mannheim ermöglicht; Noah Bubenhofer, Klaus Rothenhäusler und Annelen Brunner unterstützten mich mit computerlinguistischer Expertise; Noah Bubenhofer stand mir auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite, ein großes Dankeschön hierfür. Gerard Adarve danke ich von Herzen für seine sorgfältige Durchsicht des Manuskripts und die erfrischende Wirkung seiner Kommentare in der Schlussphase des Projekts. Zutiefst dankbar bin ich meinen Eltern, meiner Schwester und den Eltern meines Partners. Sie haben Rahmenbedingungen geschaffen, die diese Arbeit überhaupt erst möglich gemacht haben. Inniger Dank geht an Marcel, der immer zu Unterstützung bereit war, mir in vielerlei Hinsicht Rückhalt gab und zudem jederzeit Ansprechpartner für fachlichen Austausch war. Dass zu keiner Zeit Gefahr bestand, den nicht-wissenschaftlichen Alltag aus dem Blick zu verlieren, dafür sorgten unsere Kinder. Inhaltsverzeichnis 7 Theoretische Verortung der Ergebnisse  309 7.1 Die Ergebnisse aus Sicht der Sprachnormenforschung  309 7.1.1 Überblick über die Sprachnormenforschung und den Normenbegriff  309 7.1.2 Norm -Muster -Regelmäßigkeit: Der Weg zur Norm über den Sprachgebrauch  314 7.1.3 Norm -Muster -Vorbild: Regelmäßigkeit als Erwartung und Verpflichtung zugleich  318 XII Inhaltsverzeichnis 7.2 Die Ergebnisse aus Sicht der wissenschaftlichen Schreibdidaktik  321 7.2.1 Sprachliche Muster in wissenschaftlichen Texten -Desiderat der Schreibdidaktik  321 7.2.2 Musterhafte Texte als Lernziel?  323 7.3 Muster als Grundlage der Text-und Stilanalyse -Die Ergebnisse aus Sicht der Textlinguistik und Stilistik  328 8 Fazit  331 8.1 Perspektiven und Anknüpfungsmöglichkeiten  331 8.2 Der Mehrwert einer induktiven Analyse  333 Literaturverzeichnis  337 Anhang  363 Register  419 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Beispieltext  92 Abb. 2: Formale Beschreibung der Muster (Korpus 'Wissenschaft')  168 Abb. 3: Formale Beschreibung der Muster (Korpus 'Wissenschaft' vs. Referenzkorpus)  170 Abb. 4: Detailanalyse der nominalen Wortformen-Muster (Korpus 'Wissenschaft')  173 Abb. 5: Funktionale Einsatzbereiche der Muster  178 Abb. 6: Funktionale Einsatzbereiche der Muster und ihre Ausgeprägtheitgemessen an der Anzahl Muster pro Einsatzbereich (hellblau) und an der textbezogenen Frequenz der Muster (dunkelblau) 183  182 Abb. 7: Musterhaft argumentieren -Muster zum Erklären, Begründen und Schlussfolgern sowie Entgegensetzen  186 Abb. 8: Musterhaft mit Sachverhalten umgehen -Muster zum Eingrenzen, Nennen und Veranschaulichen, Hervorheben sowie Relativieren  202 Abb. 9: Musterhaft kontextualisieren -Muster, um zwei Aspekte in Beziehung zu setzen, die Grundlage zu benennen, etwas zu berücksichtigen und sich auf den Wissenschaftsdiskurs zu beziehen  222 Abb. 10: Musterhaft Objektivität und Nachvollziehbarkeit signalisieren -Muster zum Beschreiben, einen Gedankengang explizit machen, Diskutieren und Referieren auf den Verfasser  239 Abb. 11: Musterhaft methodisch vorgehen -Muster, um das Ermitteln und Beschreiben, Analysieren und Interpretieren des Untersuchungsgegenstandes zu benennen, den Untersuchungsgegenstand zu beschreiben sowie das konkrete empirische Vorgehen darzulegen  253 Abb. 12: Musterhaft Texte verfassen durch lokutive Textdeixis -Muster zur lokalen und temporalen Textdeixis  272 Abb. 13: Beispieltext mit Markierung der induktiv korpuslinguistisch ermittelten Muster (
doi:10.5167/uzh-159078 fatcat:wpaqi2fvtbacrjgnyz64oipcuq