Untersuchungen über »Santalol.«

F. W. Semmler, K. Bode
1907 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
114.0 iwdurch eine Ringbildung eintritt. Im erbteren Falle miissen wir zu einer bicyclisch einfach-ungesiittigten Siiure koeimen , im zweiten hiugegen wiederum zu einer tricyclischen, gesiittigten Saure. Die Bildung einer Rriickenbildung ist unter Anwendung einer heiflen, alkoholischen Kalilauge yon Hause ails unwahrscheinlich; da13 wir es aber in der Tat in tler nenen SIure ntit einer bicyclihchen, einfach ungesattigteii Siinre zu tnn hahen, geht aus dem Verhalten gegen Kaliumpernianganat
more » ... umpernianganat bezw. Ozon hervor. Oxydiert man die neue Saure C1tII1602 niit Kaliumpermanganat, so wird dieses Oxydationsmittel sofort verbraucht, und zwar ziemlich glatt bis zit 3 Atomen, wahrend die tricyclische Saure noch nach stundealangem Erwarmen auf dent Wasserbade zum groken Teil unverhdert bleibt. SIuert man die alkalische Losung der Oxydationsfliissigkeit an, so erhalt man im wrliegenden Falle eine SIure, die uuter 10 nim Druck voii 190-250' siedet, also n u r noch Spnreii voni Busgangsmateriitl enthalten kiinnte. Ein gleicher Unterschied zeigt sich in der Oxydation mit Ozon. Wiihrend man bei der tricyclischen Same C~I H I G O S diese nach der ( bxydation unverlndert wieder erhalt, k13t sirh im Gegenteil die neue XIure mit Ozon oxydieren, inderii ein Oxydationsprodukt vom Sdps . = 16O--2OOn erhalten wird. 0.1299 g Sbst.: 0.3348 g ( ' 0 2 , 0.1016 L: €120. Bcr.
doi:10.1002/cber.190704001168 fatcat:ir4ajj5cirhy3kqbrvrnmptlbq