Ueber Benzaldehydphenyl-hydrazon-N-carbonsäurechlorid

M. Busch, Aug. Walter
1903 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Die Anwesenheit eines Wassergehaltes in der Substanz schien uns auffallend; wir erhitzten deshalb den obigen Kiirper 2-3 Stunden lang auf looo und beobachteten hierbei einen Gewichtsverlust von 9.08 pCt., was in der That zu der obigen Formel stimmt, denn 1 Mol. Waeser in derselben berechnet sich als 9.09 pCt. f) s c h l u s s f o Ig e r u n g en. Nach den Resultaten der beschriebenen Versuche glauben wir, dass beim Eiowirken von F o r m a l d e h y d und S a l m i a k auf A c e t op h e n o n
more » ... e t op h e n o n ein Mol. A c e t o p h e n o n 2 Mol. CH2.0H aufnimmt, ein anderee Molekiil A c e t o p h e n o n dagegen nimmt nur 1 Mol. CHs . OH auf. und die beiden Complexe addiren sich zu der Substanz, welche wir T r i -M e t h p l o t -Bis-A c e t o p h e n o n genannt haben. Das Carbonyl des Acetopbenons nimmt bei der Reaction keinen Wasserstoff auf, und diese Diffweuz r o n den friiher beechriebenen Resultaten der Formaldehydsyntheeen mag darauf beruhen, dass nicht Kalk oder Baryt, eondern Salmiak, also ein als Saure wirkender Stoff, ale Conden-sations~nittel angewandt worden ist. Beim Kochen mit Wasser zerlegt sich das M o n o -M e t h y l o l -A c e t o p h e n o n unter Bildung ron P h e n y l -V i n y l -H e t o n , und das D i -M e t h y l o l -A c e t o p h e n o n bleibt zuriick, es krystallieirt mit
doi:10.1002/cber.19030360208 fatcat:jxegua3tb5colhgjg6rqbp5zua