Über den elektrische Leitfähigkeit bewirkenden Bestandteil der Phosphorluft. II

Rudolf Schenck, E. Breuning
1914 Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft  
Iber, nnd ee hinterblieb die schwarzgriin gefilrbte P y r i d i n -N a t r i u m -Verbindung. Nach etwa 2 Stunden wnrde der Kolben gewogen und dano noch mehrere Stunden bei 40-60" evakuiert, wobei jedoch kein in Betracht kommender Gewichtsverlnst mehr eintrat. 0.7885 g Na ergaben 6.1083 g Sbst. -0.7182 g Na ergaben 5.8072 g Sbst. Ifm das im Kolben befindliche Pyridin-Natrium nnsch&dli& eu machen, worde der Kolben mehrmale evakuiert, nnd daranf durch den Habn Imgsam Luft eingesangt, bis sich die
more » ... sangt, bis sich die ganze Substanz in eine schwach gelbliche Masse verwandelt hacte. Hierbei ist groh Vorsicht nhtig, da selbst bei allm~hlichem Lnftzntritt hftere Feuererscheinungen tuftreten, nod sich der Kolben stark erwirrmt. Bemerkt sei nocb, daS das Natrium nach der Zersetznng groknteils als N a t r i n m e u p e r o x y d vorliegt. Wenigstens trat auf Zusatz von Permanganat und Schwetelsiiure zu dem Kolbeninhalte starke Saneretoffentwicklung ein. E r m i t t l u n g d e r Znsammeneetzung des a -P i c o l i n -N a t r i u m s . Bier wurde ganz wie oben verfabren, nur betrug die Wasserbadtempo-0.9868 g Na ergaben 8.6878 g Sbst. ratnr wtihrend der Deetillation 50-600. Q,HI~N~Na. Ber. Na 11.00. Gef. Na 11.36. Rudolf Sahenak unU B). Breuning: mer den alelrtrieahe LeitilLnigkeit bewirkenden Beatendtefl der Phosphorlaid. II. [Mitbinng a. d.Iastitnt fir physikal. Chem. a. d. Kgl. Techn. Hochschule Breslan.) Die Tatsache, d& Luft, welche mit weiSem Phosphor in Berifhrung gestanden hat, elektrische LeitGbigkeit besitzt, bat eine g r o h Zahl experimenteller Untersuchungen reranlaat. Diese haben ergebeo, daS es sich um ein kompliziertes Phiinomen handelt, und wir musben gestehen, dal3 wir Uber den auffiilligen IonisierungsprozeS, welcher sich bei keinem andren chemischen Reaktionssyetem in gleicher Stiirke zeigt, und seinen Mechanismus auch beute noch nur unvollkomrnen unterrichtet sind. Wir verzichten darauf, die gmSe Literatur, welche Uber diesen Gegenstand vorhanden iet, im einzelnen wieder zu beeprechen, verweisen vielmehr ad die gute Zusammenstellung der iilteren Arbeiten
doi:10.1002/cber.19140470336 fatcat:y3vy7mmmwnhntdyms4y5g24gwm