Chemische Untersuchung einiger Formen des fränkischen Keupergebirges und einiger ihnen aufgelagerter und sie unterteufender Gesteine

Freiherrn E. v. Bibra
1840 Journal für Praktische Chemie  
v. B i b r a , iib. das frlnk. Iieupergebirge. -2f festes nnd xiemlich constantes, wahrend das andere fliissig nnd sehr leicbt xersetzbar ist. Letzleres enthiilt 3mal SO vie1 Basis als das erstere. 3) Dns Chlorcyan -Ammoniak, durch Rotbgliihhitze zersetzt, giebt ein gelbes Product, welches ganz gewiss Mellon jut. Eben SO i d es ohne ZweiPel mit den Broincyan-Ammoniakverbindungen und wahrschcinlich such niit dem Parachlorcyan -Ammoniak. Die Zersetzung dieser Salze, verglichen mit den
more » ... mit den Chlorschwerel -Ammoniakverbindungen, giebt merkwurdige Uebereinstimmungen. 4) Es ist gezeigt worden, dass das Cyanwasserstoff-Ammoniak aus gleicheu Volumen Siiure und Riisis enlsteht, die ohne Verdichtung in dem nampfe des Salses vereinigt sind, wenn jedoch tfas Letztere sich niaht beim Verdampfen zersetxt. 5 ) Ausser dem wasserfreien Schwefelwasserstoff -Ammoniak, welcbes sich unter den gewiibnlichen Umstiinden bildet, ist noch ein andcres und z w a r ein neutrales vorhanden, daa sich nur bei sehr niedrigen Temperaturen bilden nod hestehen kann. 6) Die Arsenik-ond Phosphorsesquisulfure bilden mit dem Ammoniak bestimmte Verbindungen, die iibrigens, auch mit Ammoniak gesatligt , einander nicht entsprechen. 7 ) Endlich miclerslreben einige KBrper, die man auf den ersten Blick fur fiihig halten sollte, sich mit Ammoniak en verbinden, dennoch einer solchen Verbindung. Von dieser Art ist unter andcrn das I~ohleoatolfchlorid. 111. Chemische Untersuchu?tg e i n i g e r Formen d e s f r t i i~ k i s c h e n K e u p e r g e b i i -g e s I L rt cl e in i g e r illiten u u f g e l u g e r l e r u n d sie u i t t e r t e u f e i i d e r G e s 1 e i t & e. \'om %reiherm E. v. B I B R A. Es ist eine von den meisten Gelehrten anerkaante Thatsache, dass die Chemie der Mineralogie grosse, j s wohl die wesentlichsten Dienste leistet, und e s ist erst neulich wieder
doi:10.1002/prac.18400190103 fatcat:zt6ta2wyabg27j3qz22kgjtiay