Heilung eines Malum perforans durch Zink-Perhydrol

Reinh. Müller
1912 Deutsche Medizinische Wochenschrift  
Der erste und schnell eintretende Erfolg war eine desodórierende Wirkung unter Abstoßung der nekrotisehen Fetzen, bei abuehmender Sekretion trat allmählich Verkleinerung der Wunde ein Auffallend war mir, daß die Granulationsbildung gering war. Nach etwas über zwei Monaten seit Beginn der Behandlung in gekennzeichneter Form trat Heilung mit eingezogener Narbe ein, während die Unempfindlichkeit gegen Berührung und Schmerz unwesentlich zurückgegangen war. Heilung eines Malum perforans durch
more » ... forans durch Zink-Perhydrol. Von Dr. Reinh. Müller in Gerstetten (Württemberg). Den mehrfachen Veröffnt.1ichungn über ei fol gi'eiehe BhandIuiig voll entzündlichen und gec1iwüiigen I?rozeEei1 duich ZmkPerhydro1 (E. Merck, Darinstacft) reihe ich folgenden &rioht nn: Der Fall l)etrifft eiflC Bauersfrau, die nach ihren Angaben seit einer Venenentzündung hiiufig an Unterschenkelgesehwu r en litt, seit den letzten zwei Jahren mehrfach an Diarrhöen. Wegen vermeintlicher Verschlimmerung dieses Darmleidens wurde ich zugezogen. Bei der 62 Jahre alten, sehr korpulenten (etwa 9 kg schweren) Frau bestand außer einer chronischen Enteritis beiderseits hypostatische Pneumonie und Herzschwäche. Urin : Kein Zucker, Spuren von Eiweiß ( Stauung). An beiden Sehenkein variköso Erweiterungen und Residren von Unterschenkelgeschwüren.
doi:10.1055/s-0029-1190013 fatcat:nfzolafmujhv5kkrmhpmrdgjdm