Influence of nitrogen fertilization on activities of ornithine transcarbamoylase and arginase in Chenin blanc berries at different stages of development

K. A. Roubelakis-Angelakis, W. M. Kliewer
2016
The activities of ornithine transcarbamoylase (OTC) and arginase enzymes in Chenin blanc berries from potted vines irrigated with four different levels of nitrogen (0, 2, 4 and 8 mM NO3-) were determined periodically through the period of fruit ripening. OTC activity was maximal at veraison, declined rapidly thereafter with a second smaller peak of activity at fruit maturity. Arginase also generally showed maximal activity at veraison and then decreased gradually until fruit maturity, except
more » ... maturity, except for 8 mM N03- fruit, which showed increasing arginase activities during the last 5 weeks of fruit ripening. Activities of both OTC and arginase generally increased with increasing level of nitrogen fertilization. Berry weight increased up to 4 mM NO3 - ; however, nitrogen had no consistent influence on the level of total soluble solids in fruits. Der Einfluß der Stickstoffdüngung auf die Aktivität der Ornithintranscarbamylase und der Arginase in den Beeren der Rebsorte Chenin blanc während verschiedener Stadien ihrer Entwicklung Topfreben von Chenin blanc wurden mit vier Stickstoffkonzentrationen (0, 2, 4 und 8 mM NO3 -) gedüngt; im Verlauf der Beerenentwicklung wurde in regelmäßigen Abständen die Aktivität der Ornithintranscarbamylase (OTC) und der Arginase in den Beeren bestimmt. Die OTC-Aktivität war am höchsten während des Weichwerdens der Beeren, nahm danach rasch ab und zeigte ein zweites kleineres Maximum zur Zeit der Beerenreife. Auch die Arginase wies im allgemeinen ihre höchste Aktivität während des Weichwerdens auf und nahm dann gegen die Beerenreife allmählich ab; eine Ausnahme bildete die Variante mit 8 mM N03-, die einen Anstieg der Arginaseaktivität in den letzten 5 Wochen der Beerenreife zeigte. Mit ansteigenden Stickstoffgaben nahm die Aktivität sowohl von OTC als auch von Arginase im allgemeinen zu. Das Beerengewicht stieg bis zu 4 mM NO3 - an; auf die Höhe des Mostgewichtes hatte die Stickstoffversorgung jedoch keinen erkennbaren Einfluß.
doi:10.5073/vitis.1981.20.130-135 fatcat:k3v3za4sdzge5jsrvmpnfvnuji