Über die Herstellung kÜnstlicher Diamanten aus Silicatschmelzen

R. v. Hasslinger
1902 Monatshefte für Chemie und verwandte Teile anderer Wissenschaften  
Obwohl man den Diamant schon lange kennt, wusste man bis vor kurzem doch nichts fiber seine Entstehung; man fand ihn eben meist auf secund~irer Lagerst~tte, erst als man ihn in Sfidafrika im Kimbertit land, g!aubte man, diesen als das Muttergestein deuten zu kSnnen. 0"ber den Vorgang bei der natfirlichen Entstehung des Diamanten wurde yon Carvill Lewis 1 folgende Hypothese aufgestellt: Das in --den Maaren der Eifel vergleichbaren --Explosionsschloten empordr~ingende Eruptivmagma durchbrach
more » ... gma durchbrach Schichten bituminSsen Schiefers, dessen Bruchst/icke in jenen eingeschlossen blieben. Der Kohlenstoff dieser Bruch-stCtcke bituminOsen Schiefers lSste sich in den geschmolzenen Massen auf und krystallisierte bei der AbkO.hlung als Diamant aus. Andere Forscher hingegen schliefien sich der dutch gewichtige Grfinde gestfitzten Anschauung Cohen's an, nach welcher das Kimberlitmagma selbst kohienstofffihrend gewesen sei und dass demnach der Diamant als primS.rer Gesteins-1 On a Diamantiferous
doi:10.1007/bf01536349 fatcat:ccpmiw6orjeu7ekmtxn4u72fo4